Sein Outfit: unkonventionell. Sein Stil: rebellisch. Seine Performance: faszinierend. Nigel Kennedy gehört zu den Rockstars der Klassikszene. Sein einzigartiger Stilmix begeistert.
Der Auftritt
Schon während seines Studiums an der renommierten New
Yorker Juilliard School besuchte er nicht nur den üblichen
Unterricht, sondern spielte zum Schrecken seiner Dozenten mit dem
Altmeister der Jazz-Violine Stéphane Grappelli um die Wette. Sein
improvisatorisches Talent stellt Kennedy auch bei den Auftritten
mit seinem aktuellen Programm wieder eindrucksvoll unter Beweis.
Das neuste Album „Shhh!“ ist stilistisch in der Kategorie „Electric
Jazz" zu Hause und ist eine immense Weiterentwicklung seiner Kunst.
Kennedys Geheimrezept, seine Offenheit gegenüber jeder
Stilrichtung, kommt natürlich auch bei seinen Konzerten zur
Entfaltung. Das Publikum wird am selben Abend nicht nur von
"Electric Jazz", sondern ebenso von Swing und Klassischen
elektrisiert werden.
Der Künstler
Seinen internationalen Durchbruch feierte Nigel Kennedy
1977 in London. In der Royal Festival Hall begeisterte der
Engländer mit seinem unkonventionellen Stil das Publikum. Seitdem
zählt der Musiker zum Kreis der weltweit führenden
Violin-Virtuosen. Neben der einzigartigen Begabung zeichnet Kennedy
besonders seine Wandlungsfähigkeit aus. Sein Repertoire umfasst
sowohl klassische als auch zeitgenössische Musik. Mit seinem
dynamischen Spiel verleiht er beiden Richtungen neue Impulse und
hat einen wichtigen Beitrag zur Aufhebung der Trennung zwischen
Unterhaltungs- und ernster Musik geleistet.
Das Instrument
Nigel Kennedy bevorzugt für sein Spiel eine
Guarneri-Geige von 1735. Instrumente des berühmten italienischen
Geigenbauers zeichnen sich durch eine große Tragfähigkeit des
Klangs sowie durch schnell ansprechende und ungemein explosive Töne
aus. Diese Geigen zählen zu den begehrtesten und teuersten der
Welt.
Fotos: Lukas Beck
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