Raum für Kultur und Veranstaltungen

Architekt des Theaters Gütersloh ist Pof. Jörg Friedrich | PFP Architekten (Hamburg). Das Haus wurde nach zweijähriger Bauzeit am 13. März 2010 eröffnet.

Nach außen präsentiert sich das Gebäude als Kubus, aus dem der 26 Meter hohe integrierte Bühnenturm nur unwesentlich herausragt. Die klare und charakteristische Kubus-Form findet sich auch im Corporate Design wieder, das den Slogan „Neues erleben“ transportiert. Das gilt ebenso für das Haus selbst wie für sein Programm. Das Theater Gütersloh ist ein „bespieltes“ Haus ohne eigenes Ensemble, das hervorragende nationale und internationale Produktionen aller Sparten in Gütersloh präsentiert.

Zur Südseite beeindruckt das Theater durch eine ca. 1.000 Quadratmeter große Glasfläche. Das Theaterinnere ist offen und transparent gestaltet. Sowohl Wände als auch Böden und Decken sind zum größten Teil in weiß gehalten. Zwischen der 250 Quadratmeter großen Hauptbühne und dem letzten Sitzplatz sind nur etwa 25 Meter Abstand, die den Zuschauern eine außergewöhnliche Nähe zur Bühne bieten.

Architektonisch ist hier die Idee des „vertikalen Theaters“ verwirklicht: Das Haus erschließt sich hauptsächlich auf vertikaler Achse. Die Funktionsräume sind übereinander angeordnet mit der auskargenden Studiobühne im dritten Obergeschoss als charakteristisches Element dieser Gestaltung. Ganz oben befindet sich die über 400 Quadratmeter große Skylobby, die Besuchern nicht nur einen einmaligen Blick über die Stadt bietet, sondern auch eine 16 Meter lange Buffettheke und eine Cocktailbar mit etwa 120 Sitzplätzen. Wie das gesamte Gebäude ist sie auch außerhalb der Theatervorstellung für die unterschiedlichsten Anlässe und Veranstaltungen, von der Familienfeier bis zur Produktpräsentation, nutzbar.

WDR Beitrag: "Meisterwerke der Architektur"

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