Der letzte Cowboy (Solitary Man)

Koproduktion Theater Gütersloh und Ruhrfestspiele Recklinghausen

Von: Fink Kleidheu (Text) und Thommie Bayer (Inspiration und Dramaturgie)
Uraufführung
Regie: Christian Schäfer, Bühne: Jörg Zysik, Kostüme: Julia Ströder, Musik: Svavar Knútur
Es spielen: Christine Diensberg, Lucie Mackert, Fabian Baumgarten, Svavar Knútur

„Der letzte Cowboy (solitary man)“ erzählt vom Kreuzweg des Joachim Ostenkötter, dessen Tragödie wohl schon damit beginnt, dass er nicht im Death Valley, sondern in Gütersloh geboren wird. Als Sohn eines Party-Indianers, der sich bereits vor seiner Geburt aus dem Staub macht, wird Ostenkötter als kleiner Junge auf einem Kindergeburtstag mit tragischem Verlauf zum Cowboy. Als Jugendlicher reift er zur Musik von Johnny Cash zum geübten Bourbontrinker, später lernt er im Schützenverein schießen, als Fleischerlehrling töten, im Country-Park reiten, ja sogar einige, wenngleich eher unglückliche Todesfälle, pflastern seinen Weg! Es hilft alles nichts – Härte, Coolness und Männlichkeit, die den echten Cowboy zumindest der Legende nach auszeichnen, wollen sich bei ihm einfach nicht einstellen. Ausgerechnet im „Wilden Westen“, wo der freiheitssuchende Ostenkötter mit seiner Internetbekanntschaft Diana endlich glücklich zu werden droht, kann er dem Dasein nicht mehr standhalten. Beim Showdown „Joachim gegen den Rest der Welt“ zieht er den Kürzeren.
Inspiriert ist Fink Kleidheus musikalische Tragikomödie durch die zwei titelgebenden Songs „Solitary Man“ von Neil Diamond/Johnny Cash und „Der letzte Cowboy“ von Bernhard Lassahn und Bestseller-Autor Thommie Bayer („Das Herz ist eine miese Gegend“), der die Produktion auch dramaturgisch begleitet.

„Auf eine schräge, extrem ungewöhnliche Art und Weise ein gefühlvoller Abend….Das Theater Gütersloh schlägt das Burgtheater bei den Ruhrfestspielen bei weitem. Tolle Schauspieler!“ (WDR3 Mosaik)

„Christian Schäfers Bühnenadaption des Schlagers „Der letzte Cowboy“ wurde bei den Ruhrfestspielen begeistert aufgenommen…. Zum Gelingen der ehrgeizigen Produktion steht Christian Schäfer das wunderbare Darsteller-Team zur Verfügung….Eine Theater-Achterbahnfahrt, zu gleich erheiternd und nachdenklich stimmend.“ (Neue Westfälische „Stern der Woche“)

„Brillante Tragikomödie bei den Ruhrfestspielen…Es handelt von Menschen, die zu schwach für das Leben sind. Aber in der Halle König Ludwig ½ war kein depressives Betroffenheitsstück zu erleben. Unter der Regie von Christian Schäfer wird dafür viel zu virtuos auf einer reichen Klaviatur zwischen verspielter (Selbst-)Ironie und berührender Empfindsamkeit gespielt. (WAZ)

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