La fille du régiment

Oldenburgisches Staatstheater

Opéra Comique von Gaetano Donizetti, Text von Jules Henri Vernoy de Saint-Georges und Jean François Alfred Bayard

In französischer Sprache mit deutschen Dialogen

Musikalische Leitung: Felix Pätzold, Regie: Felix Schrödinger, Chor: Thomas Bönisch, Bühne und Kostüme: Josefine Smid

Die von Soldaten aufgefundene und großgezogene Marie ist der Liebling des Regiments und folgt als Marketenderin ihren Beschützern. Ein junger Tiroler wird aus Liebe zu ihr Soldat. Maries Mutter, eine Marquise, findet ihre Tochter wieder, nimmt sie mit aufs Schloss und will sie dort verheiraten. Doch Marie bleibt ihrem Soldaten treu.

Zu Donizettis Lebzeiten war „Die Regimentstochter“ eines seiner erfolgreichsten Bühnenwerke. Bis 1950 erlebte das Stück allein in der Pariser Opéra Comique 1.000 Aufführungen. Donizetti traf mit diesem Werk den französischen Bühnengeschmack auf den Punkt: Hier eine militärische Revue mit Spielsoldaten und den dazugehörigen Instrumenten, dort eine bukolische Szene mit pastoralen Obertönen oder der pardodiehaft dargestellte Landadel.

Die Oldenburger Inszenierung bedient sich eines raffinierten Kunstgriffs: Aus einer scheinbar konzertanten Situation entwickelt sich vor den Augen der Zuschauer die szenische Handlung.

„Regisseur Felix Schrödinger ist mit wenigen Mitteln eine perfekte Inszenierung gelungen, die an Turbulenz und sinnlichem Vergnügen kaum zu überbieten ist. [...] Das sollte man sich nicht entgehen lassen!“ (Weser Kurier)

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