Nordwestdeutsche Philharmonie | Erich Polz | Edoardo Zosi (Violine)

Ottorino Respighi (1879–1936) | Concerto gregoriano für Violine und Orchester
Johannes Brahms (1833–1897) | Klavierquartett g-moll op. 25 (für Orchester gesetzt von Arnold Schönberg)

Ottorino Respighi wird aufgrund seiner konservativen kompositorischen Grundhaltung gerne belächelt. Dabei gibt es im OEuvre des Italieners viel Wunderbares zu entdecken. So das „Concerto gregoriano“, ein auf gregorianischen Melodien beruhendes Violinkonzert, das bedingungslos der romantischen Musik verpflichtet ist. Es ist ein Werk von starkem exotischem Reiz.

Zum 100. Geburtstag von Johannes Brahms vertrat Arnold Schönberg die These, das Zwölftonprinzip sei nichts anderes als eine Fortentwicklung des Brahms’schen Musikdenkens. Aus dieser Begeisterung für den Norddeutschen heraus entstand 1937 eine Orchesterfassung des g-moll-Klavierquartetts, die Brahms im ersten Satz als Meister der von Schönberg so bewunderten „entwickelnden Variation“ zeigt.

Theaterkasse