Nordwestdeutsche Philharmonie | Yves Abel | Alexander Hülshoff (Violoncello)

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) | Cellokonzert Nr. 2
Franz Schubert (1797–1828) | Sinfonie Nr. 8 C-Dur D944 („Die Große“)

Das zweite Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch ist eines der faszinierenden und enigmatischen Spätwerke dieses Musikers. Komponiert wurde es für den Jahrhundertcellisten Mstislaw Rostropowitsch, uraufgeführt am 60. Geburtstag des Komponisten. Wie alles von Schostakowitsch ist es von ergreifender Wirkung.

Die große C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert versetzt den Hörer in einen Zustand vollendeten musikalischen Glücks. Angesichts ihrer gewaltigen zeitlichen Ausmaße prägte Robert Schumann das Wort von den „himmlischen Längen“. Schuberts letzte Sinfonie ist zugleich der überwältigende Aufbruch in das romantische Zeitalter: Rauschhaft, tänzerisch, im langsamen Satz auch erschütternd geht es hier zu. Schuberts sinfonische Riesenschlange in C-Dur ist Rätsel und Faszinosum zugleich.

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