Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner

Theater für Niedersachsen, Hildesheim

Musikalische Leitung: Florian Ziemen, Regie: Tobias Heyder, Ausstattung: Pascal Seibicke

Morold, der Verlobte der irischen Königstochter Isolde, wird von Tristan erschlagen. Nun soll Isolde als Liebespfand die Gattin von König Marke werden. Tristan begleitet sie als Brautwerber bei der Überfahrt. Brangäne, Isoldes Vertraute, macht sie währenddessen mit einem Liebestrank vertraut, in der Annahme, Isolde wolle damit Marke für sich gewinnen. Isolde wiederum hat einen Todestrank im Visier und überredet den unwissenden Tristan, ihn zur Aussöhnung mit ihr zu trinken. Als sich der Trank aber als Liebestrank herausstellt, bekennen Tristan und Isolde ihre Liebe zueinander und besiegeln so ihr dramatisches Schicksal.

„Romeo und Julia“ und „Tristan und Isolde“ sind die ganz großen tragischen Geschichten rund um „der Welt holdesten Wahn“, die das Publikum bis heute faszinieren. Richard Wagners Umsetzung der keltischen Sage um Isolde, die sich mit Tristan in den Mörder ihres Verlobten verliebt, ist eine ekstatische Meditation über die Liebe, die dem Liebestod ein musikalisches Denkmal setzt. Wagners Oper war musikalisch revolutionär und ermöglicht wie kaum ein anderes Werk einen Innenblick auf die menschlichen Gefühle, der das Publikum in seinen Bann zieht.

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