
Christine Diensberg – Ginken
Christine Diensberg wurde 1976 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte sie an der Otto Falckenberg Schule (Fachakademie für darstellende Künste München). Es folgten Engagements am Theater Konstanz, Theater Augsburg sowie als Gast u. a. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Staatstheater Hannover, Staatstheater Karlsruhe, Theater Osnabrück und dem FFT Düsseldorf. 2005 wurde Christine Diensberg für ihre Rollen in „Road Trip“ („Einordnen“ und „Ausflug“) von Neil LaBute mit dem Nachwuchspreis der 23. Bayerischen Theatertage ausgezeichnet. Zudem wurde sie im Rahmen der 27. Bayerischen Theatertage 2009 mit dem Förderpreis für die beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet – für die Rolle der Anna Balicke in „Trommeln in der Nacht“ (Regie: Anne Lenk). Aktuell arbeitet sie freischaffend als Schauspielerin und moderiert seit 2018 jeden Samstag als Sprecherin das wöchentliche Kurzfilmmagazin „Kurzschluss“ auf ARTE. Zuletzt war sie am Theater Gütersloh in der Uraufführung „WEBEREI oder Die Erfindung des Bademantels“ von Lisa Sommerfeldt zu sehen.

Andreas Ksienzyk – Just
Andreas Ksienzyk kam 1959 in Gütersloh zur Welt. Seine Ausbildung zum Schauspieler hat er auch dort erhalten, bei einer älteren Dame, die seinerzeit am Meininger Theater engagiert war und später ein kleines „Schauspielstudio“ unterhielt. Sein erstes Engagement hatte er an der Badischen Landesbühne in Bruchsal, ging dann mit dem Eurostudio Landgraf auf Tournee, spielte als Gast im Stratmann Ensemble in Essen und ist seit 1996 Schauspieler am KJT Dortmund. Zudem gibt Ksienzyk Workshops – unter anderem am Theater Gütersloh. Hier war er 2019 in der Produktion „Der Prediger“ von Joachim Zelter, 2020 in der Online-Produktion „Das Theater träumt“ sowie 2023 in der Uraufführung „BERMPOHL BLEIBEN oder VON TRÄUMEN ERWEICHENDER STEINE“ von Katharina Schlender zu sehen.

Kim Efert – Spielmann
Kim Efert, geboren 1974, ist ein Jazzgitarrist, der auch mit Welt- und improvisierter Musik hervorgetreten ist. Efert studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Werner Neumann und Frank Haunschild Jazzgitarre und Musikpädagogik. Seine aktuellen Projekte sind das Jazz-Weltmusik-Quartett „East Affair“ und das Trio „Kim3“, mit denen er international tätig ist. Er schrieb Film- und Schauspielmusiken, unter anderem für William Shakespeares „Maß für Maß“ in der Inszenierung von Thomas Ostermeier an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin. Seit dem Sommer 2014 hat er einen Lehrauftrag für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Detmold inne. Kim Efert war als Komponist und Musiker in mehreren Eigenproduktionen des Theaters Gütersloh tätig.

Christian Schäfer – Regie
Christian Schäfer, geboren 1975 in Müllheim/Baden, ist seit 2013 Künstlerischer Leiter am Theater Gütersloh. Von 2007 bis 2013 war er Intendant am Zimmertheater Tübingen, das unter seiner Leitung regelmäßig Nennungen als bestes Theater außerhalb der Metropolen in Fachzeitschriften, sowie 2012 den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Bürgerstiftung Tübingen erhielt. Zu den Inszenierungen von Christian Schäfer zählen zahlreiche Uraufführungen sowie deutsche und österreichische Erstaufführungen. Mehrfach inszenierte er für die Ruhrfestspiele Recklinghausen. Weitere Arbeiten erhielten Festivaleinladungen, u. a. zu den Bayerischen Theatertagen, zum Open Ohr Festival Mainz und zum Heidelberger Stückemarkt. Am Theater Gütersloh installierte er erstmals Eigenproduktionen. 2016 erhielt er u. a. für die Produktion „Der letzte Cowboy (Solitary Man)“ von Fink Kleidheu/Thommie Bayer den „Stern des Jahres“ der Neuen Westfälischen Zeitung.