Veranstaltungen in den Kultur Räumen Gütersloh bis 30. April abgesagt

Mit der Allgemeinverfügung der Stadt Gütersloh vom 16.3. sind alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Nähere Infos finden Sie hier.

Wir bemühen uns derzeit um Ersatztermine. Wir bitten an dieser Stelle um etwas Geduld. Sollte es einen Nachholtermin für Ihre Veranstaltung geben, werden wir diesen über unsere Webseiten, Social Media Kanäle und die Presse bekannt geben. Karten behalten vorerst ihre Gültigkeit. Weitere Infos dazu finden Sie in unseren FAQs.

Infos zur aktuellen Lage finden Sie unter https://www.land.nrw/

„Jubel“ – 10 Jahre Theater Gütersloh

Über 500.000 Besucher, mehr als 1.000 Theatervorstellungen und Konzerte, rund 100 Workshops, Künstlerinnen und Künstler aus über 50 Ländern und mehr als zehn Eigenproduktionen. Seit sich der Vorhang im Theater Gütersloh 2010 zum ersten Mal hob, sind einige Zahlen zusammengekommen. Unser Programmtheater hat sich mit einem begeisternden Angebot weit über die Region hinaus bei Besuchern wie Künstlern einen Namen gemacht.

Das zehnjährige Bestehen ist Grund, ein bisschen zu feiern. Am 13. März jährt sich die Theatereröffnung zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass gastiert das Ballett Dortmund mit einer Tanzgala, gefördert durch das Programm „Tanzland“, der Kulturstiftung des Bundes.

Am 30. März 2020 geht das Programm für die Jubiläumsspielzeit 2020/21 online und liegt in gedruckter Form bei uns, an unseren Vorverkaufsstellen und an weiteren ausgewählten Orten aus.

Wir danken unseren Partnern, Förderern und Unterstützern, insbesondere der Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+, dem Förderverein Theater in Gütersloh e.V. und nicht zuletzt allen Besuchern, die hier seit zehn Jahren „Neues erleben“.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten runden Geburtstag!

Von Bienen für Bienen

Kultur Räume Gütersloh spenden Teil des Erlöses aus Bühnenhonig- Verkauf an das Bienenbüffet

Noch liegt die zweieinhalb Hektar große Fläche im winterlichen Nebel. Von sprießenden oder gar blühenden Pflanzen findet sich fast keine Spur. Aber schon mit dem Frühling wird diese Fläche wieder ein Büffet für Bienen werden – auch dank der Unterstützung der Kultur Räume Gütersloh. Die Kultur Räume spenden einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf ihres Bühnenhonigs an das Projekt Bienenbüffet im Osten Güterslohs. Der symbolische Scheck wurde nun von Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theaters Gütersloh, an Heinrich und Heiner Wulfhorst, Initiatoren des Projekts BienenBüffet überreicht.

Seit Mitte Mai vergangenen Jahres leben drei Bienenvölker auf dem Dach des Theaters Gütersloh, schwirren durch das Stadtgebiet und produzieren fleißig Honig. Die Hobby-Imker Daphne und Bastian Seehaus betreuen die drei Völker und brachten im Sommer vergangen Jahres auch die erste Ernte des „Bühnenhonigs“ ein. Der Bio-Honig vom Theaterdach wurde anschließend von den Kultur Räumen verkauft. Von jedem verkauften Glas fließt ein fester Betrag an das BienenBüffet. Im vergangenen Jahr sind so 350 Euro zusammengekommen.

Heinrich und Heiner Wulfhorst, die das BienenBüffet ins Leben gerufen haben, säen Wildblumen statt Mais, um damit der Natur Raum zurück zu geben und sich aktiv gegen das Insektensterben einzusetzen. „Wir freuen uns, das BienenBüffet und somit auch die Wildbienen mit dem Spendenbeitrag zu unterstützen. Es ist ein wunderbares nachhaltiges und lokales Projekt“, sagt Christian Schäfer.

Auf der zweieinhalb Hektar großen Fläche werden auch in diesem Sommer garantiert wieder bunte Blumen den Insekten Nahrung bieten, denn dort ist eine mehrjährige Blühmischung ausgesät. Ob auch in diesem Jahr erneut weitere Felder zu Wiesen werden, hängt von den Spenden ab. „Umso größer die Unterstützung, desto mehr Felder können wir zu Wiesen machen“, erklärt Heiner Wulfhorst. „Im vergangenen Jahr war die Unterstützung riesig und wir hoffen natürlich, dass das auch in diesem Jahr so weitergeht.“ Die Spenden nutzen die Wulfhorsts um Ertragsausfälle zu kompensieren und neue Blühmischungen zu kaufen. „Bis zum 01. April müssen wir entscheiden, wie wir unsere Flächen verwenden. Es wäre schön, bis dahin wieder viele Spenden zu sammeln. Deshalb freuen wir uns jetzt auch besonders über den Beitrag der Kultur Räume“, sagt Heinrich Wulfhorst.

Während im Sommer dann die Wildblumen blühen und den Wildbienen ein möglichst üppiges Büffet bieten, werden auch die Honigbienen auf dem Theaterdach wieder fleißig sein und die Grundlage für den zweiten Jahrgang des Bühnenhonigs erarbeiten.

 

Alles zum BienenBuffet unter: bienenbuffet.de

Weitere Zusatztermine

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage wird es zwei weitere Termine von "Der Prediger" von Joachim Zelter geben: Am Mittwoch, 08. April und Donnerstag, 09. April 2020. Der Ticketverkauf startet am Montag, 06. Januar.

 

Walser statt Walser

Das Schauspiel Stuttgart kommt mit anderer Uraufführung von Theresia Walser an die Dalke

Das Stück „Die Empörten“ von Theresia Walser, das im August 2019 als Koproduktion bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung kam, wird aus dispositorischen und künstlerischen Gründen am Schauspiel Stuttgart nicht wiederaufgenommen und kann deshalb auch nicht als Gastspiel gezeigt werden.

Stattdessen wird das Schauspiel Stuttgart am 7. und 8. März 2020 die Erfolgskomödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“, ebenfalls eine Uraufführung von Theresia Walser und in der Regie des Stuttgarter Intendanten Burkhard C. Kosminski, zur Aufführung bringen. Es spielen: Anke Schubert, Christiane Roßbach, Paula Skorupa und Sven Prietz.

Burkhard C. Kosminski: „Wir möchten dem Gütersloher Publikum dennoch ein Stück von Theresia Walser zeigen, in dem sie sich mit dem ihr eigenen scharfen Humor an der Gegenwart abarbeitet. In ihrer komödiantischen Groteske „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ lässt die Autorin drei Diktatorengattinnen a. D. (darunter eine gewisse Margot) kurz vor einer Pressekonferenz aufeinandertreffen, auf der ein geplantes Filmprojekt über ihr Leben vorgestellt werden soll. In einem furiosen Wortgefecht entlarven die drei Damen ihre eigene Monstrosität – wobei wir in ihrer Weltfremdheit, ihrer Arroganz, ihrer Brutalität und ihrem Machtwillen unweigerlich auch all jene Diktatoren erkennen, die heute die politische Weltbühne beherrschen.“

Das Schauspiel Stuttgart und das Theater Gütersloh sind sich sicher, mit dieser Aufführung einen guten Ersatz gefunden zu haben, der die entsprechenden Positionen in den Abo-Reihen „Musik und Theater III“ und „Theater der Welt I“ besetzt. Auch Einzelkarten behalten ihre Gültigkeit.

Einzelkarteninhaber, die die Vorstellung „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ nicht sehen möchten, können ihre Karten bis zum 6. März 2020 nach Verfügbarkeit gegen Karten für eine andere Vorstellung in dieser Spielzeit umtauschen oder den Kaufpreis erstattet bekommen.

Der Umtausch oder die Erstattung der Karten ist möglich an der jeweiligen Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden. Tickets, die über den Webshop der Kultur Räume Gütersloh gekauft wurden, können im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Straße 63, Tel.: 05241/2113636, umgetauscht oder erstattet werden.

Begeisterung für die Bühne entdecken: Im Spielclub werden Jugendliche zu Schauspielern

Mal echte Theaterluft schnuppern, statt zuschauen selber auf der Bühne stehen und das Publikum begeistern – dies macht der Spielclub des Theaters Gütersloh möglich. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren lernen im Spielclub die Grundlagen des Theaterspielens kennen, fühlen sich in verschiedene Rollen ein und erarbeiten gemeinsam ein Stück, das zum Abschluss des Kurses öffentlich im Theater aufgeführt wird.

„Zu Beginn der Proben finden meist lockere Aufwärmübungen statt, danach gibt es oft Schauspiel- oder Sprechübungen“, erzählt Ilka Zänger, Theaterpädagogin des Theaters Gütersloh, die den Spielclub organisatorisch betreut. Neben den Übungen erarbeiten die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer szenische Dialoge, improvisieren, lernen sich, einander und ihre Figuren besser kennen. Außerdem werden gemeinsam verschiedene Texte gelesen. Denn die Entscheidung darüber, welches Stück gespielt wird, treffen alle gemeinsam. Christine Ruis, ebenfalls Theaterpädagogin und Leiterin des Spielclubs, erarbeitet daraufhin gemeinsam mit den Nachwuchsschauspielerinnen und -schauspielern das ausgewählte Stück, das dann im kommenden Sommer aufgeführt wird.

Der Spielclub trifft sich ab dem 29. Oktober jeweils dienstags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf der Studiobühne des Theaters. Anmeldungen, mit Name, Alter und einer kurzen Begründung, warum man Teil des Spielclubs werden möchte, richten sich an Ilka Zänger (ilka.zaenger[at]guetersloh.de). Weitere Infos unter: www.theater-gt.de

Beliebte "Buddenbrooks" - Produktion des Schauspielhaus Zürich gewinnt Publikumspreis 2018/2019

Mit „Die Nacht von Lissabon“ startete das Theater Gütersloh vergangenen Samstag in die neue Spielzeit. Nachdem die Spielzeit 2019/2020 mit der Produktion des Maxim Gorki Theater Berlin vor ausverkauftem Saal eröffnet wurde, ging der Blick mit der Verleihung des Publikumspreises noch einmal auf die vergangene Saison zurück.

Bereits zum fünften Mal war das Publikum des Theaters Gütersloh in der vergangenen Saison aufgefordert, über die im Theater ausliegenden Feedback-Karten, die beste Inszenierung zu wählen. „Buddenbrooks“ in der Bühnenfassung und unter der Regie von Bastian Kraft erhielt die meisten Stimmen und wurde mit dem Publikumspreis „Güte-Siegel“ ausgezeichnet. Das Ensemble des Schauspielhaus Zürich gastierte im Januar 2019 mit der berühmten Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook nach dem Roman von Thomas Mann in Gütersloh.

Im vergangenen Jahr wurde das Ballett im Revier aus Gelsenkirchen mit ihrer Produktion von „Romeo und Julia“ mit dem Preis ausgezeichnet. Die weiteren bisherigen Gewinner waren das Staatschauspielhaus Dresden, das Nationaltheater Mannheim und die São Paulo Dance Company.

Auch in der kommenden Saison wird wieder ein Publikumspreisträger über die Feedback-Karten ermittelt. Unter allen Teilnehmern verlost das Theater Gütersloh unter anderem ein Abonnement für die Spielzeit 2020/20

90.000 neue Mitarbeiterinnen

Seit Mitte Mai summt es in Scharen auf dem Theaterdach. 90.000 Bienen bezogen ihr neues Zuhause mit malerischem Ausblick auf Gütersloh. Zunächst mussten sich die drei Bienenvölker von Hobby-Imkerpaar Daphne und Bastian Seehaus an die ungewohnte Umgebung hoch über der Stadt noch gewöhnen. Doch inzwischen haben sie sich eingelebt und produzieren bereits eifrig leckeren „Bühnenhonig“.

Die Kultur Räume als Lebensraum für Bienen. Diese Idee stammte ursprünglich von Andreas Kimpel, Beigeordneter für Kultur und Bildung, Stadt Gütersloh, und wurde durch ein vergleichbares Projekt beim FC St. Pauli im Rahmen der Aktion „Insect Aid“ inspiriert. „Herr Kimpel kam im Rahmen einer Veranstaltung mit der Idee auf uns zu“, erzählt Bastian Seehaus. Mitte Mai wurde diese Idee nun mit der kleinen Völkerwanderung hoch auf das Theaterdach in die Tat umgesetzt.

Auch Bürgermeister Henning Schulz unterstützt die Aktion: „Wir wollen in der Stadt Gütersloh in Zukunft Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ganz selbstverständlich quer durch alle Ressorts denken und realisieren. Der Honig vom Theaterdach ist dafür ein einprägsames Beispiel – im wahrsten Sinn ein Botschafter des guten Geschmacks für unsere Stadt, den wir gern auch als Gastgeschenk, beispielsweise in unseren Partnerstädten, einsetzen werden.“

Eintreten für eine offene Gesellschaft - mit Kultur und Kulturpolitik Demokratie stärken

Kunst und Kultur haben nicht nur eine ästhetische Dimension, sondern waren und sind darüber hinaus immer politisch. Sie haben der Gesellschaft mit ihren spezifischen Ausdrucksformen seit jeher den Spiegel vorgehalten und sich als Forum für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen verstanden. Kunst und Kultur sind daher nicht nur geeignet, sondern geradezu gefordert, für Freiheit und Demokratie einzutreten. Kulturpolitik hat die Aufgabe, Kunst und Kultur (Frei-) Räume für Entfaltung zu geben bzw. zu verschaffen, künstlerisch wie auch politisch.

Als Kultur Räume Gütersloh setzen auch wir uns für die Stärkung der demokratischen Werte unserer Gesellschaft ein und unterstützen die Thesen im Positionspapier des Deutschen Städtetages.

Mehr Infos dazu finden Sie hier.