Ersatztermin für Till Brönner-Konzert

Keine Nachholtermine für die Tanzgala und „Der Prediger“

Das Konzert von Till Brönner und Band im Rahmen der Reihe „Vier Jahreszeiten“ wird auf Dienstag, den 1. Juni 2021, verlegt. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 17. November geplant, musste Corona-bedingt jedoch verschoben werden.

Für die „Tanzgala 10 Jahre Theater Gütersloh“ und die Inszenierung „Der Prediger“, die im Frühjahr 2020 aufgrund der Pandemie entfallen mussten, hatte die Theaterleitung lange gehofft, Ersatztermine anbieten zu können. „Aufgrund der Pandemie-Entwicklung mussten wir uns jetzt jedoch schweren Herzens entscheiden, die Veranstaltungen endgültig abzusagen. Bezüglich „Der Prediger“ haben wir die kleine Hoffnung, die Produktion nach dem Ende der Pandemie noch einmal aufnehmen zu können. Tickets würden dann allerdings neu verkauft werden,“ so Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theaters. Tickets für diese Veranstaltungen können an den Vorverkauf-Stellen zurückgegeben werden, an denen sie erworben wurden. Selbstverständlich erfolgt eine Rückerstattung des Ticketpreises.

Tickets, die im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse oder Information der Stadthalle gekauft wurden, können beim ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH, auf postalischem Weg, per E-Mail an info[at]guetersloh-marketing.de oder vor Ort zur Erstattung eingereicht werden. Alternativ besteht auf diesem Weg auch die Möglichkeit, den Ticketwert zu spenden. Diese Spenden kommen Künstlerinnen und Künstlern in existenzieller Not zugute. In jedem Fall verwenden Ticketinhaber bitte das Formular 'Kostenerstattung/Spende'. Dieses und detaillierte Informationen zur Ticketrückerstattung bzw. der Möglichkeit zur Spende finden sich auf der Webseite des Theaters.

Für Brote, die die Welt bedeuten

Bühnenhonig ab sofort erhältlich

Auch in diesem Jahr waren die Theaterbienen wieder fleißig– nun steht der fertige Bühnenhonig bei den Kultur Räumen Gütersloh für hungrige Leckermäuler bereit. Ab sofort können die Honiggläser zum Stückpreis von 8,50 Euro während der Öffnungszeiten an der Information der Stadthalle erworben werden. Schnell sein lohnt sich, denn der Vorrat ist begrenzt.

Der Bühnenhonig stammt von mehreren Bienenvölkern, die seit 2019 in rund 26 Metern Höhe auf dem Dach des Gütersloher Theaters leben. Sie gehören den Hobby-Imkern Daphne und Bastian Seehaus, die auch für die Herstellung des BIO-zertifizierten Honigs zuständig sind. Denn bevor der leckere Honig auf den Frühstücksbrötchen der Gütersloher landet, ist einiges an Arbeit nötig. Zunächst erfolgt die Ernte aus den Waben, dann muss der Honig geschleudert werden bis er endlich in Gläser abgefüllt werden kann.   

Die Bienen auf dem Theaterdach erfüllen neben der Honigproduktion aber noch einen weiteren, nachhaltigen Zweck. Die fleißigen Insekten leisten durch ihre Bestäubung einen wertvollen Beitrag für eine ökologische Vielfalt. Wer selber zum Erhalt der Lebensräume für Insekten beitragen möchte, kann an das Projekt „BienenBuffet“ spenden. Für die eigene Blumenwiese zu Hause, sind an der Information der Stadthalle kostenlose Samentütchen erhältlich. 

Programmänderungen im Theater Gütersloh

Zusatztermine für „Oinkonomy“ und „Me and Mr Cash“

Im Spielplan des Theaters Gütersloh hat es für die Monate Januar bis März der aktuellen Spielzeit 2020/2021 noch einige Änderungen gegeben. Mit ihnen reagiert die Theaterleitung auf die aktuelle Situation.

Für die Eigenproduktion „Oinkonomy“ können zwei zusätzliche Vorstellungstermine angeboten werden. Am Freitag, den 29. Januar, und am Samstag, den 30. Januar, ist das Stück aus der Feder von Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer auf der Theaterbühne zu erleben. Es thematisiert den höchst erfolgreichen Fleischwarenhandel, der dem Kreis Gütersloh jüngst zu internationaler Bekanntheit verholfen hat, in Form einer neugriechischen Tragikomödie. Weitere Termine gibt es auch für „Me and Mr Cash“, eine Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart. Besucher haben am Donnerstag, den 18. Februar, und am Freitag, den 19. Februar, Gelegenheit, in die Welt von Johnny Cash und June Carter Cash einzutauchen.

Die Kammeroper München gastiert am Sonntag, den 24. Januar, mit der komischen Oper „Die heimliche Ehe“ von Domenico Cimarosa und nicht wie geplant mit „Mirandolina“ im Theater Gütersloh: Der eitle Kaufmann Hieronymus möchte durch eine Verbindung seiner beiden Töchter mit vornehmen Herren in den Adelsstand aufsteigen. Die jüngste Tochter Karo ist aber bereits heimlich mit Paulchen, dem Buchhalter ihres Vaters, verheiratet. Die heimlich vollzogene Ehe fliegt irgendwann auf und die Pläne des Vaters werden kurzerhand umstrukturiert.

Anstelle von „Turandot“ spielt das Landestheater Detmold am Mittwoch, den 27. Januar, „Eugen Onegin“ von Peter I. Tschaikowsky. Das ergreifende Stück über falsche Zeitpunkte und verpasste Gelegenheiten ist eine der schönsten Opern des russischen Repertoires: Von Onegin abgewiesen, zerplatzen Tatjanas Träume endgültig, als Onegin den Verlobten ihrer Schwester Olga, Lenski, im Duell tötet. Als Frau des reichen Gremin trifft Tatjana Onegin Jahre später wieder.

Das Theater Osnabrück hat aufgrund der aktuellen Situation anstelle von „Donna Juanita“ die etwas kleiner besetzte Operette „Die schöne Galathee“, ebenfalls von Franz von Suppè, auf die Bühne gebracht und wird mit dieser am Dienstag, den 23. März, in Gütersloh gastieren. Basierend auf Ovids „Metamorphosen“ spielt die Operette im antiken Zypern: Der Bildhauer Pygmalion hat eine Statue von unvergleichlicher Schönheit erschaffen, die den Namen Galathee trägt. Im Tempel der Venus bringt er ein Opfer dar, damit die Göttin seiner Kreation Leben einhaucht. Die Beschwörung der Venus gelingt: Die marmorne Galathee beginnt zu leben.

„Deutsche Ärzte Grenzenlos“, eine Koproduktion mit dem Theater Münster, feiert am Donnerstag, 11. Februar, Gütersloh-Premiere. Eine weitere Vorstellung des Recherchestücks von Tuğsal Moğul folgt am Freitag, den 12. Februar. Eigentlich sollte die Inszenierung schon im September 2020 in Gütersloh zu sehen sein, Corona-bedingt wurde jedoch eine Verlegung nötig. Die ursprünglich am 24. November geplante Vorstellung von „Der Sittich“ findet nun am Donnerstag, den 4. Februar, statt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. „The Superhero Piece“ ist vom 4. März auf Freitag, den 5. März, verlegt worden. Auf die Spielzeit 2021/2022 verschoben werden musste die Rock-Oper „Denken verboten!?“.

Bei einigen Veranstaltungen haben sich die Räume geändert. Betroffen ist unter anderem die Reihe „Vier Jahreszeiten“. Der Abend mit Matthias Brandt und Jens Thomas am 13. Januar sowie das Konzert mit Sol Gabetta und Bertrand Chamayou am 8. März finden, anstatt wie geplant im Theatersaal, im Großen Saal der Stadthalle statt. Die Kammermusik-Matinee der Musikschule für den Kreis Gütersloh e. V. am 17. Januar wurde von der Studiobühne des Theaters in die Aula des Ev. Stiftischen Gymnasiums verlegt. Die Forum Lied-Konzerte am 13. und 14. Februar finden, anstatt in der Studiobühne des Theaters, in der Stadthalle (Kleiner Saal) statt.

Ausfallen müssen das Neujahrskonzert der Westfälischen Kammerphilharmonie am 10. Januar sowie die Vorstellungen von „Früchte des Zorns“ am 30. und 31. Januar. Der WDR Jazzpreis wird 2021 Corona-bedingt nicht im Theater Gütersloh verliehen. Stattdessen kann die Preisverleihung am Samstag, 30. Januar, um 20 Uhr im Radioprogramm von WDR 3 verfolgt werden. Abgesagt wurden außerdem die Aufführungen von „Paixão & Energia“ mit der São Paulo Dance Company am 19. und 20. Februar sowie der Vorstellungstermin des Bürgerbühnen-Projekts „Der Mörder“ am 7. März.

Die Änderungen des Spielplans werden auf der Homepage des Theaters und in gedruckter Form als Leporello veröffentlicht.

Der Einzelkartenverkauf für die Veranstaltungen des Theaters Gütersloh im Zeitraum Januar bis März 2021 beginnt am Montag, den 23. November, um 10 Uhr im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters. Karten für Veranstaltungen ab dem 1. April werden zu einem späteren Zeitpunkt angeboten. Die Mitglieder von Theater in Gütersloh e. V. haben wie immer ein Vorkaufsrecht. Am Donnerstag, den 19. November 2020, können sie von 17 bis 19 Uhr per Anruf Tickets vorbestellen. Die Service-Telefonnummer ist 05241-2113636. Die reservierten Karten können dann ab dem folgenden Freitag (20. November) im Service Center der Gütersloh Marketing GmbH abgeholt werden. Die Mitglieder werden gebeten, bei der Abholung ihren Mitgliedsausweis vorzuzeigen. Nach vier Wochen verfällt die Reservierung. Aufgrund des verringerten Platzangebots kann für die Fördervereinsmitglieder auch nur eine eingeschränkte Anzahl an Tickets pro Vorstellung über das Vorkaufsrecht vergeben werden.

Neues Programm von „Jazz im Frühjahr“

Vorverkauf beginnt am 23. November

Jazz-Freunde können sich im Rahmen der Konzertreihe „Jazz im Frühjahr“ auf vier hochkarätige Jazz-Abende in der ersten Hälfte des Jahres 2021 freuen. Der Verkauf von Abonnements und Einzelkarten für die vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh veranstaltete Reihe startet am 23. November, um 10 Uhr, im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH. Einzelne Tickets können ab diesem Zeitpunkt auch im Webshop des Theaters Gütersloh erworben werden. Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr.

Den Auftakt der Reihe bestreitet am Donnerstag, den 21. Januar, der Pianist Iiro Rantala im Theater Gütersloh. Sein drittes Soloprojekt auf ACT widmet der Finne ganz seinem Heimatland und der Mentalität seiner Bewohner*innen, ihrer Melancholie, ihrem Humor und dem einzigartigen finnischen Geist. Rantala erzählt diese Geschichte anhand von zwölf Kompositionen – einer für jeden Monat. Mit Virtuosität, Elan und Witz – und vielen Anekdoten über die finnische Seele, wie sie nur von Iiro Rantala in seiner schelmischen Art stammen können.

Am Samstag, den 6. März, feiert Simon Oslender mit einer Auswahl feinster Musikerfreunde die Veröffentlichung seines Debut-Albums „About Time“ (Leopard Records) im Kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh. Einst als „Wunderkind an der Hammond-Orgel“ in die Szene eingestiegen, gilt der nun 21-Jährige als einer der „Rising Stars“ der Deutschen Musikszene an Klavier, Orgel und Keyboards. Nun ist es Zeit für eigene Projekte: für sein Debut-Album, welches überwiegend aus brandneuen Eigenkompositionen besteht, hat Oslender eine aufregende Familie an Gästen und Studiomusikern um sich geschart. Neben seiner Band gaben sich auch u.a. Bill Evans, Randy Brecker, Wolfgang Haffner und Christopher Dell die Ehre. In diesem Jahr ist Simon Oslender zum ersten Mal mit eigener Band auf Tour: die kongenialen Mitstreiter seines Trios sind Claus Fischer (Bass) und Hendrik Smock (Schlagzeug). Eine Kombination, die gefühlvolle Grooves, ausgeschlafene Melodien und ungebändigte Spielfreude verspricht.

Das Stafford James Quartett gastiert am Samstag, den 24. April, im Theater Gütersloh. Der Kontrabassist und Komponist Stafford James steht seit einem halben Jahrhundert an vorderster Front der Instrumentalmusik. Seine musikalische Ausbildung im klassischen Repertoire erhielt er am Chicago Conservatory und am Mannes College of Music. Er spielt inzwischen ein Potpourri von Musikstilen und in einer Vielzahl von Ensemblekonfigurationen. Seine rhythmische Vitalität im Konzert ermöglicht es ihm, Kompositionen von alten Meistern eine unglaubliche neue Dimension zu verleihen. Für dieses Konzert bringt er sein Quartett nach Deutschland, das neben dem Kontrabass-Solisten aus dem Pianisten Emil Spanyi und Wolfram Derschmidt, einem weiteren Bassisten für Rhythmus sowie dem Schlagzeuger Douglas Sides besteht. Das Ensemble wird neben Kompositionen von Stafford James auch die des „American Songbook“ präsentieren. Ein besonderes Konzert mit einer einzigartigen Jazzformation.

Zum Abschluss der Reihe erklingt The Bantu Jazz Connection am Freitag, den 11. Juni, im Kleinen Saal der Stadthalle. Hier treffen die Rhythmen der Bantu auf Jazz auf höchstem Niveau. „Bis heute hat Biboul Darouiche sich die Unmittelbarkeit des Ausdrucks, aber auch die Vielseitigkeit eines Musikers erhalten, den die Neugier und der Spaß an der Entdeckung vorantreiben” Das schreibt Ralf Dombrowski von der Süddeutschen Zeitung über den einzigartigen Musiker. Bassist Linley Marthe stammt aus Mauritius und zählt zu den weltbesten Bassisten. Der im Kamerun geborene Christian Bourdon ist ein hervorragender Schlagzeuger, der sich hauptsächlich mit Jazz und afrikanischen Rhythmen beschäftigt. Sein Spiel ergänzt Bibouls Kompositionen bis ins Detail. Michael Hornek, österreichischer Multi-Instrumentalist und Produzent, der unter anderem als Keyboarder seit einigen Jahren zur festen Besetzung von Klaus Doldinger’s Passport gehört, spielt Keyboards, Percussion und singt.

Online-Kindertheaterstück „Weil heute mein Geburtstag ist…“

Live am 29. November via Zoom

Das Theater Gütersloh präsentiert am 29. November das digitale und interaktive Kindertheaterstück „Weil heute mein Geburtstag ist…“ des #UNITED ONLINE THEATERS. Die Vorstellung erfolgt live über die Videokonferenzplattform Zoom. Geeignet ist die Inszenierung für Kinder im Alter von vier bis neun Jahren.

Das Stück spiegelt und bricht humorvoll die Situation der Kinder im Lockdown: Der 250ste Geburtstag einer Schildkröte wird mit den Kindern gemeinsam und interaktiv als Vorbereitung einer Überraschungsparty inszeniert, bei der am Ende die Kinder selbst die Lösung des Einsamkeitsproblems der Schildkröte sein werden. Anders als in on-demand gestreamten Theaterformaten bzw. Filmen ermöglicht Zoom den Teilnehmern, einander zu sehen und zu hören. So können die Kinder interaktiv in die Inszenierung miteinbezogen werden.

Tickets können dank der Förderung des Kultursekretariats NRW Gütersloh zum vergünstigten Preis von vier Euro über den Ticketlink auf der Theater-Webseite erworben werden. Ein Ticket gilt für ein Endgerät. Anstelle eines Papiertickets erhalten die Käufer per E-Mail Zugangsdaten, mit denen sie sich am Veranstaltungstag über ihren Computer bei Zoom anmelden und so die Vorstellung verfolgen können. Detaillierte Informationen zum technischen Ablauf werden mit den Zugangsdaten versendet. Die Ticketanzahl für dieses Online-Theaterstück in Videokonferenz ist auf 100 begrenzt.

„Weil heute mein Geburtstag ist…“ ist die erste Online-Inszenierung des #UNITED ONLINE THEATERS, einem Projekt der Berliner Theater Kompanie UNITED PUPPETS. Es versteht sich nicht nur als Reaktion auf die aktuelle Pandemie-Lage. Vielmehr soll ein barrierefreies Theaterangebot geschaffen werden, dass allen Kindern einen Vorstellungsbesuch ermöglicht.  

Theater Gütersloh: Ticketvorverkauf für Januar bis März startet

Am Montag, den 23. November 2020, um 10 Uhr startet das Theater Gütersloh im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters den Verkauf von Einzelkarten für den Veranstaltungszeitraum Januar bis März 2021. Dies gilt auch für Tickets zu den Konzerten der Reihe „Jazz im Frühjahr“. Karten für die Theatervorstellungen in den Monaten April bis Juni sind zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich. Corona-bedingt steht weiterhin nur ein reduziertes Platzangebot von rund 100 Plätzen im Theatersaal zur Verfügung.

Um dennoch möglichst vielen Interessierten einen Theaterbesuch zu ermöglichen, bleiben die meisten Abonnements bis Ende März ausgesetzt. Genauere Informationen erhalten die betroffenen Abonnenten per Post. Nicht von dieser Regelung betroffen sind die Abo-Reihen „Fidolino“, „Theater für Kinder ab 4 I und II“, sowie „Forum Lied“, „Jazz in Gütersloh“, „Panoramamusik“, „Taschentheater“ und „6 auf einen Streich“. Sie gelten in gewohntem Umfang.

Das Einzelkarten-Vorkaufsrecht für die Mitglieder von Theater in Gütersloh e. V. bleibt bestehen. Dafür gelten die folgenden Bedingungen: Alle Mitglieder des Theaterfördervereins haben am Donnerstag, den 19. November 2020, von 17 bis 19 Uhr die Möglichkeit, Karten per Anruf vorzubestellen. Die Service-Telefonnummer ist 05241 21136-36. Ab dem folgenden Freitag (20. November) können die reservierten Karten dann im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH abgeholt werden. Die Mitglieder werden gebeten, bei der Abholung ihren Mitgliedsausweis vorzuzeigen. Nach vier Wochen verfällt die Reservierung. Aufgrund des verringerten Platzangebots kann für die Fördervereinsmitglieder zudem nur eine eingeschränkte Anzahl an Tickets pro Vorstellung über das Vorkaufsrecht vergeben werden.

Die meisten der verfügbaren Plätze werden paarweise im Theatersaal angeordnet. Zur nächsten Sitzgruppe besteht ein Abstand von mindestens 1,5 Metern. Ihre Buchung ist nur gemeinsam möglich. Einzelplätze stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Sind diese vergeben, können nur noch Doppelplätze erworben werden. Eine Ausnahme bilden die Veranstaltungen für Kinder. Hier können nach Verfügbarkeit auch drei und vier Sitzplätze nebeneinander erworben werden.

Um einen sicheren Theaterbesuch auch in Corona-Zeiten zu ermöglichen, finden die Veranstaltungen weitestgehend ohne Pause statt. Die Gastronomie bleibt daher geschlossen. Zur Kontaktreduzierung wird der Garderobenservice vorübergehend ausgesetzt. Alle Besucher werden darüber hinaus gebeten, die von den Kultur Räumen Gütersloh erlassenen Hygienehinweise zu beachten. Das Theater Gütersloh verfügt über eine Lüftungsanlage, die zu 100 Prozent aus Frischluft gespeist wird. Eine Luftumwälzung findet nicht statt. 

Öffentliche Veranstaltungen vom 2. bis 30. November abgesagt

Spielbetrieb findet bis 1. November statt

Aufgrund der Vorgaben der ab 2. November gültigen Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind alle öffentlichen Veranstaltungen in den Kultur Räumen Gütersloh im Zeitraum 2. bis 30. November 2020 abgesagt. Das Programm bis einschließlich Sonntag, den 1. November, findet wie geplant statt. 

Für das Konzert von Till Brönner und Band am 17. November im Rahmen der Reihe „Vier Jahreszeiten“ wird sich derzeit um einen Ersatztermin bemüht. Gleiches gilt für die Veranstaltungen „Der Sittich“, „Briefe einer Freundschaft“ und das Konzert mit Kammermusik von Hans Werner Henze sowie die SchLaDo-Vorstellung mit Matthias Reuter. Damit behalten die Eintrittskarten für diese Veranstaltungen vorerst ihre Gültigkeit. Ersatztermine werden über die Presse, die Webseite und die Social Media-Kanäle der Kultur Räume Gütersloh kommuniziert.

Für die weiteren Veranstaltungen im November, bei denen die Stadt Gütersloh bzw. die Kultur Räume Gütersloh Veranstalter ist, können leider keine Ersatztermine angeboten werden. Bereits gekaufte Tickets für diese Veranstaltungen können an den VVK-Stellen zurückgegeben werden, an denen sie erworben wurden. Selbstverständlich erfolgt eine Rückerstattung des Ticketpreises. Tickets, die im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse oder Information der Stadthalle gekauft wurden, können beim ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH, auf postalischem Weg, per E-Mail und vor Ort zur Erstattung eingereicht werden. Alternativ besteht auf diesem Weg auch die Möglichkeit, den Ticketwert zu spenden. Diese Spenden kommen Künstlerinnen und Künstlern in existenzieller Not zugute. 

Die Kosten für ausgefallene Veranstaltungen innerhalb eines Abonnements werden anteilig zum Ende der Spielzeit 2020/21 erstattet. Die betroffenen Abonnenten erhalten hierzu in Kürze weitere Informationen.

WDR Jazzpreis 2021 nur online

Die Preisverleihung des WDR Jazzpreises, seit Jahren Bestandteil des Gütersloher Theaterprogramms, ist nun auch der Coronapandemie zum Opfer gefallen und kann im kommenden Jahr nur online stattfinden. Das teilt der WDR jetzt in einer Pressemitteilung mit. Die Preisverleihung am Samstag, 30. Januar 2021, um 20 Uhr wird im Kulturradio WDR 3 übertragen. 

Ausgezeichnet werden in der Kategorie „Komposition“ die Sängerin und Komponistin Tamara Lukasheva, in der Kategorie “Improvisation“ setzte sich Posaunist Matthias Muche durch. Der Sänger Rabih Lahoud erhält die Auszeichnung in der Kategorie „Musikkulturen“. Der Nachwuchspreis geht an die Süd Beat Big Band des Kölner Humboldt-Gymnasiums und den Ehrenpreis 2021 erhält das PENG Kollektiv in Essen. Insgesamt ist der WDR Jazzpreis mit 30.000 Euro dotiert. 

Während der Preisverleihung wird die WDR Big Band erstmals die Kompositionen der Gewinnerin Tamara Lukasheva spielen. Die Moderation übernimmt erneut Götz Alsmann.

Der WDR vergibt den WDR Jazzpreis an Musikerinnen und Musiker aus Nordrhein-Westfalen. Eine achtköpfige Jury aus ehemaligen WDR Jazzpreisträgern, Veranstaltern und Journalisten wählt die Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie „Komposition“, „Improvisation“ und „Musikkulturen“ aus. Der Nachwuchspreis wird wieder in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW verliehen. Den Ehrenpreis wählt die WDR 3 Jazzredaktion aus. 

Weiter Informationen zu den Preisträgern gibt es unter www.jazz.wdr.de.

Neue Regelung: Maskenpflicht auch am Sitzplatz

Besteht im Theater die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?
Bitte bringen Sie zu Ihrem Theaterbesuch eine Mund-Nasen-Bedeckung mit. Diese muss im gesamten Theater getragen werden. An Ihrem Sitzplatz können Sie den Mund-Nasen-Schutz mit Beginn der Vorstellung ablegen. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohner muss die Mund-Nase-Bedeckung allerdings auch am Platz getragen werden.

Weitere Infos zu unseren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen finden Sie hier.

Theater-Spielclub für Kinder ab 8 startet

Noch freie Plätze verfügbar

Am kommenden Montag, den 26. Oktober, startet die neue Theatergruppe „Spielclub Spionage 8+“ im Theater Gütersloh. Der Spielclub richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die Lust auf intensive Theaterarbeit haben. Er findet bis Juni 2021 jeweils montags in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Freie Plätze sind noch vorhanden.

Unter Leitung des Theaterpädagogen Sascha Kubiak entdecken die Kinder die Theaterwelt. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen und die dazu passenden Kostüme. Über die Dauer der aktuellen Spielzeit arbeitet die Gruppe gemeinsam an einer größeren Inszenierung, die am Ende aufgeführt wird. Vorerfahrungen sind für die Teilnahme am Spielclub nicht erforderlich, der Spaß am Theaterspielen genügt.

Eine Anmeldung für den Spielclub ist bei Theaterpädagogin Ilka Zänger per E-Mail an Ilka.Zaenger@guetersloh.de möglich. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Spielzeit 2020/2021 beträgt 80 Euro. Für Jugendliche ab 13 Jahren gibt es im Theater Gütersloh den „Spielclub Spionage 13+“.

Gedenktafel für Hans Werner Henze enthüllt

Weitere Programmpunkte im „Henze Herbst 2020“ folgen

Andreas Kimpel, Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung der Stadt Gütersloh, hat am Donnerstag, den 15. Oktober, eine Gedenkplakette für den in Gütersloh geborenen Komponisten Hans Werner Henze enthüllt. Die Tafel schmückt ab sofort Henzes Geburtshaus in der Brunnenstraße 3 in Gütersloh. Die Anbringung erfolgte im Rahmen des „Henze Herbsts 2020“. 

„Es wäre eine Freude, wenn die Plakette in Gütersloh die Erinnerung an Henze noch stärker in den Fokus rücken würde“, erklärte Kimpel. Gleichzeitig dankte er Prof. Peter Kreutz und dessen Ehefrau für die Anregung Henzes Geburtshaus kenntlich zu machen und so diese Form der Ehrung zu ermöglichen. 

Hans Werner Henze wurde am 1. Juli 1926 in dem Haus in der Brunnenstraße 3 geboren. In der Wohnung im ersten Stock verbrachte er seine ersten vier Lebensjahre. Das heutige Eigentümerpaar des Hauses, Juliane Hiersemann und Herbert Piepenbrock, erinnert sich noch gut an die beiden späteren Besuche von Henze in seinem Geburtshaus. „Wir haben ihn als eine sehr angenehme Persönlichkeit erlebt“, erzählt Hiersemann. 

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), betonte Hans Werner Henzes prägende Musik. Daher trage der Musikpreis des LWLs, der alle sechs Jahre verliehen wird, auch den Namen Henzes. Der diesjährige Preisträger, der in Bielefeld geborene Komponist und Improvisationskünstler Robin Hoffmann, stehe mit seinem experimentellen Stil und seiner starken Verbindung zu den anderen Künsten in der Tradition Henzes. In diesem Jahr findet die Preisverleihung am Mittwoch, den 28. Oktober, im Theater Gütersloh statt. „Welch würdigeren Ort für die Verleihung kann es geben als das Theater mit seiner Adresse Hans-Werner-Henze-Platz 1?“, so Rüschoff-Parzinger. 

Die Preisverleihung ist ebenfalls Teil des „Henze Herbst 2020“. Im Anschluss daran wird am gleichen Abend im Theaterfoyer die Ausstellung „Canti di Colore“ eröffnet. Sie zeigt Gemälde von Hans Werner Henze und ist bis zum 28. November jeweils zu den Theatervorstellungen geöffnet. Am 3. November folgt mit der szenischen Lesung „Henze in Gütersloh“ der nächste Programmpunkt. In autobiographischen Texten, Prosa und Lyrik, die für ihn prägend waren, wird Henzes Kindheit und Jugend in Ostwestfalen ebenso wie seine Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und die sich anschließende künstlerische Entfaltung geschildert. Einblicke in den leidenschaftlichen Briefwechsel zwischen Henze und seiner engen Freundin Ingeborg Bachmann gewährt die Lesung „Briefe einer Freundschaft“ am Samstag, den 7. November. 

Kammermusik von Hans Werner Henze wird am Sonntag, den 8. November, in der Ausstellung „Canti di Colore“ zu hören sein. Am selben Tag zeigen die bambi Filmkunstkinos den Film „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ mit Filmmusik von Henze. Den offiziellen Abschluss des „Henze Herbst 2020“ bildet am Donnerstag, den 19. November, das Erzählcafé zum Thema „Henze in Gütersloh“ in Kooperation mit dem städtischen Fachbereich Kultur. Noch bis Sonntag, den 24. Januar 2021 zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung „Güterslohs vergessener Sohn? Der Künstler und Weltbürger Hans Werner Henze“. Bereits am 5. September wurde der Theaterplatz in „Hans-Werner-Henze-Platz“ benannt. 

Für alle Veranstaltungen sind noch Karten erhältlich. Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei, eine Anmeldung für die Restkarten jedoch erforderlich.

Hans Werner Henze gehört zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts und gilt als Schlüsselfigur der Musik nach 1945. Sein umfassendes Werk ist durch sein humanes und politisches Bekenntnis geprägt. Um die Erinnerung an Henze in Gütersloh lebendig zu halten, veranstalten die Kultur Räume Gütersloh in Kooperation mit den bambi Filmkunstkinos, dem Stadtmuseum Gütersloh und dem städtischen Fachbereich Kultur den „Henze Herbst 2020“. Gefördert wird die Reihe durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Rap-Theaterworkshop in den Herbstferien

Mit Rapperin ACO MC

Das Theater Gütersloh veranstaltet in der ersten Herbstferienwoche von Montag, den 12. bis Freitag, den 16. Oktober den Rap-Theaterworkshop „Die Tonne soll weg!“ für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Unter der Leitung der Bielefelder Rapperin Ann-Cathrin Obermeier alias ACO MC und des Theaterpädagogen Sascha Kubiak erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr eigenes Theaterstück. Das Besondere: Es werden eigene Rap-Texte geschrieben, die das Stück später begleiten.

Als Grundlage des Theaterstücks dient das folgende Ausgangsszenario: „Die Tonne“, ein in die Jahre gekommener Bauwagen, ist der absolute ‚Place to be‘ einer Gruppe Jugendlicher. Eigentlich noch viel mehr als das – er ist fast wie ein zweites Zuhause, in dem sich ein Großteil der Freizeit der Clique abspielt. Doch nun soll der Bauwagen verschwinden, das Grundstück soll neu bebaut werden. Für die Jugendlichen bricht eine Welt zusammen. Was können sie tun, um zu verhindern, dass ihr geliebter Bauwagen einem langweiligen neuen Gebäude weichen muss?

Ann-Cathrin Obermeier ist unter dem Künstlernamen ACO MC als Rapperin aktiv. Ihren Stil beschreibt sie als Mischung aus emotionalen Texten und jazzlastigen, samplebasierten Beats. Damit tritt sie deutschlandweit auf Festivals wie dem „Juicy Beats“ und dem „Blend Festival“ in Frankfurt auf. Theatererfahrung sammelte sie bereits am Theater Bielefeld mit Projekten wie „Oper meets Rap“ und „Zauberflöte plus X“. Sascha Kubiak ist Theaterpädagoge und war früher selbst Mitglied in einer Rap-Band. Er leitet seit mehreren Jahren die Schultheatertage am Theater Gütersloh und hat umfangreiche Workshop-Erfahrung. Außerdem ist er aktives Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater NRW e. V. und bei Theaterimpulse.

Der Theaterworkshop findet vom 12. bis zum 16. Oktober jeweils in der Zeit von 10 bis 14.30 Uhr statt. Anmeldungen sind bei der Theaterpädagogin Ilka Zänger per E-Mail an Ilka.Zaenger@guetersloh.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Bei dem Workshop handelt es sich um ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater NRW e. V. in Kooperation mit dem Theater Gütersloh und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. 

„Klangkosmos Weltmusik“ startet mit Song Lua Trio

Eine Anmeldung ist Corona-bedingt erbeten

Die Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ startet am Donnerstag, den 8. Oktober mit dem „Song Lua Trio“ in die Spielzeit 2020/2021. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle. Der Eintritt zu den Konzerten der Reihe ist wie gewohnt frei. Es wird jedoch um eine Anmeldung unter 05241 211 36 36 oder info@theater-gt.de gebeten, da das Theater aufgrund der momentanen Corona-Regelungen dazu verpflichtet ist, Kontaktdaten zu erfassen. Weitere Informationen zum Konzert des "Song Lua Trio" gibt es unter https://www.theater-gt.de/veranstaltung/yaksao

Auftakt zu „Swing’in Sky“ mit dem Duo Pachel & Peters

Es sind noch Karten erhältlich

Die Konzert-Reihe „Swing’in Sky“ startet am Mittwoch, den 23. September mit dem Duo Pachel & Peters in die neue Spielzeit. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Skylobby des Theaters Gütersloh. Es können noch Tickets erworben werden. 

Wer bei Panflöte an Südamerika und Straßenmusik denkt, wird bei Sebastian Pachels Musikprojekten eines Besseren belehrt. Der speziell für ihn angefertigten Metall-Panflöte entlockt er ungeahnt klare und präzise Klänge und stellt die folkloristisch vorbelastete Panflöte unter dem Motto „Modern Art of Pan Flute“ in neue musikalische Zusammenhänge. 2018 wurde Sebastian Pachel von der Deutschen Popstiftung mit dem 1. Platz des Deutschen Rock und Pop Preises als „Bester Instrumentalsolist 2018“ ausgezeichnet. Im virtuos-dialogischen Stimmaustausch mit dem Gitarristen Marius Peters präsentieren die beiden Musiker ein Programm zwischen Klassik, Folk und Jazz, zwischen kammermusikalischer Dichte und swingender Leichtigkeit.

Die nächsten Gäste der Reihe „Swing’in Sky“ sind am Sonntag, den 29. November Cleo & Jan Luley mit dem Programm Cleo’s Christmas. Auch für diese Veranstaltung sind noch Karten verfügbar. Der Vorverkauf für die Konzerte von Frank Muschalle & Jean-Pierre Bertrand sowie Wolfgang Lackerschmid & The Brazilian Trio beginnt zu einem späteren Zeitpunkt.

Große Spendenbereitschaft bei Theaterbegeisterten

Spenden nur mit ausdrücklicher Willenserklärung

Zahlreiche Inhaberinnen und Inhaber von Eintrittskarten für das Theater Gütersloh haben auf die Rückerstattung ihrer Tickets verzichtet und stattdessen den Eintrittspreis gespendet. Diese Möglichkeit bietet das Theater Gütersloh für Corona-bedingt entfallene Veranstaltungen der vergangenen Spielzeit 2019/2020 an. Die Spenden sind für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles bestimmt, die durch die zahlreichen Veranstaltungsabsagen in der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind. 

Das Angebot wurde bereits vielfach genutzt. So konnte das Theater Gütersloh zur großen Freude der Empfängerinnen und Empfänger Ausfallhonorare zusagen. Das Spendenvolumen der Abonnentinnen und Abonnenten liegt aktuell bei 70 Prozent. Bei den Inhabern einzelner Tickets beträgt es momentan ein Viertel. „Das Theater hat uns in den vergangenen Jahren so viel gegeben, jetzt wollen wir etwas zurückgeben“, beschreibt eine Spenderin ihre Motivation. 

Allerdings haben sich noch nicht alle Betroffene zurückgemeldet. Es gilt jedoch: Unabhängig davon, ob eine Rückerstattung des Ticketpreises oder eine Spende gewünscht ist, wird eine eindeutige Willenserklärung benötigt. Inhaber von Abonnements oder Einzelkarten, die bei der Gütersloh Marketing GmbH, im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse oder Information der Stadthalle gekauft wurden, wenden sich dazu bitte an die Gütersloh Marketing GmbH. Grundsätzlich können Tickets nur an den VVK-Stellen zurückgegeben werden, an denen sie erworben wurden. 

Karten für die im April entfallenen Vorstellungen der Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart „Me and Mr Cash“ können bei der Gütersloh Marketing GmbH nach Verfügbarkeit gegen Tickets für die Aufführungen in der aktuellen Spielzeit eingetauscht werden. Am Dienstag, den 22. September feiert das Stück seine Gütersloh-Premiere. Weitere Vorstellungen folgen am Donnerstag, den 24. September, am Freitag, den 23. und Samstag, den 24. Oktober sowie am Freitag, den 11. und Samstag, den 12. Dezember 2020. Um an einem dieser Termine teilnehmen zu können, ist es zwingend erforderlich, die Tickets für die ausgefallenen April-Termine gegen eine Karte für eine der aktuellen Vorstellungen einzutauschen. Ein Einlass mit den Tickets für die April-Termine ist nicht möglich. 

Ein Formular zur Kostenerstattung/Spende ist über die Webseite des Theaters, der Stadthalle oder der Gütersloh Marketing GmbH erhältlich. Dieses muss ausgefüllt, unterschrieben und zusammen mit den entsprechenden Eintrittskarten im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH eingereicht werden. Bei Eintrittskarten, die online über den Webshop der Kultur Räume Gütersloh erworben wurden (Mobile- oder Print@home-Ticket), reicht es, wenn eine entsprechende Willenserklärung (Spende oder Erstattung), ggf. unter Angabe der Kontoverbindung, sowie die erhaltene E-Mail mit der Auftragsnummer und den Tickets als Anlage per E-Mail an die Gütersloh Marketing GmbH gesendet wird. Die Erstattung erfolgt per Überweisung durch die Kultur Räume Gütersloh. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. 

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen des ServiceCenters der Gütersloh Marketing GmbH aktuell von montags bis freitags, von 10.00 bis 16.00 Uhr, persönlich, telefonisch unter 05241-211360 oder per E-Mail unter info[at]guetersloh-marketing.de zur Verfügung. Die Kultur Räume Gütersloh verweisen für weitere Informationen und Fragen rund um die Erstattung von Tickets auch auf ihre Webseiten von Theater und Stadthalle.

 

Vielfältiges Programm zum „Henze Herbst 2020“

Benennung des Theaterplatzes am 5. September

Die Kultur Räume Gütersloh veranstalten in Kooperation mit dem Stadtmuseum Gütersloh und den bambi Filmkunstkinos vom 5. September bis zum 28. November die Veranstaltungsreihe „Henze Herbst 2020“. In diesem Rahmen wird der Platz vor dem Theater in „Hans-Werner-Henze-Platz“ benannt. Gefördert wird die Reihe „Henze Herbst 2020“ durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am Samstag, den 5. September 2020 ist es soweit: Auf Initiative des Heimatvereins Gütersloh wird der Platz vor dem Theater in „Hans-Werner-Henze-Platz“ benannt. Um 17.00 Uhr beginnt im Theatersaal die dazugehörige Veranstaltung mit einer Einführung in die biografische Ausstellung „Güterslohs vergessener Sohn? Der Künstler und Weltbürger Hans Werner Henze“, die ab dem 6. September im Stadtmuseum gezeigt wird. Im Anschluss an die Einführung erfolgt die offizielle Platzbenennung durch Bürgermeister Henning Schulz. Musik von Hans Werner Henze wird in der Besetzung Gitarre (Fabian Hinsche), Mandoline (Annika Hinsche) und Harfe (Ewa Matejewska) zu hören sein. Außerdem hat der Knabenchor Gütersloh Auszüge aus der Kinderoper „Pollicino“ einstudiert. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter 05241 211 36 36 oder 05241 864 244 jedoch erbeten.

Die Platzbenennung ist der Auftakt zu weiteren Hans Werner Henze gewidmeten Veranstaltungen. Neben der biografischen Ausstellung im Stadtmuseum, wird bis zum 28. November die Ausstellung „Canti di Colore“ mit Aquarellen von Hans Werner Henze im Theater zu sehen sein. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht in einer öffentlichen Veranstaltung am 28. Oktober 2020 den „Hans-Werner-Henze-Preis“ für Komposition an Robin Hoffmann im Theater Gütersloh. Am 3. November 2020 präsentiert das Schauspiel Köln die szenische Lesung „Henze in Gütersloh“ und am 7. November lesen Helene Grass und Andreas Ksienzyk aus dem Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Eine Matinee mit Kammermusik des Komponisten findet am 8. November im Theater statt. Am gleichen Tag findet die Reihe mit der Vorführung des Filmklassikers „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, zu dem Hans Werner Henze die Musik komponiert hat, in den bambi Filmkunstkinos ihren Abschluss. 

Hans Werner Henze, geboren am 1. Juli 1926 in Gütersloh, zählt zu den einflussreichsten und eigenwilligsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber auch losgelöst von seiner Bedeutung für die Musikwelt war Henze eine beeindruckende Persönlichkeit, die ihre Zeit reflektierend wahrgenommen hat, in deren Biografie sich andererseits auch Zeitgeschichte spiegelt. Hans Werner Henze ist daher nicht nur ein weltweit ausgezeichneter Komponist, sondern auch Europäer, Weltbürger und kritischer Beobachter seiner Zeit.

Zum „Henze Herbst 2020“ ist ein Programmflyer erschienen, der an verschiedenen Stellen in Gütersloh ausliegt und auf der Website des Theaters heruntergeladen werden kann.

Karten und weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und an allen Veranstaltungsorten erhältlich.

Theater Gütersloh reflektiert in Uraufführung aktuelle Geschehnisse

Nora Gomringer entwirft einen sagenhaften Fleischwarenhandel

„Oinkonomy“ heißt das von Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer im Auftrag des Theaters Gütersloh geschriebene Stück. Am Samstag, den 17. Oktober 2020 soll es unter der Regie des Künstlerischen Leiters Christian Schäfer uraufgeführt werden. Gomringer begegnet darin dem höchst erfolgreichen Fleischwarenhandel, der dem Kreis Gütersloh jüngst zu internationaler Bekanntheit verholfen hat, mit einer neugriechischen Tragikomödie.

Mutter Circe ist eine Hexe, die fast jeden, der auf ihrer Insel anlandet, in ein Schwein verwandelt. Allein schon, um sich gegen die Touristenmassen besser zu wappnen. Die einzige menschliche Ausnahme ist Odysseus, von dem sie einen Sohn behalten hat. Mit Telegenos, den es auf den Weltmarkt drängt, weil er’s dem Vater gleichtun und die Welt sehen möchte, baut sie ein Imperium auf, das aus Eitelkeiten auf allen Seiten besteht. Schließlich wird man Dienstleister, wenn man einen Stoff besorgt, der unbedingt gewünscht wird. Das Wort Mörder möchte keiner in den Mund nehmen, wenn es Alternativen gibt, die „clean, simple, perfect“ klingen. Die Mittel und Wege zur Herstellung des Stoffes sind zunehmend egal, ja Kenntnis um sie behindert geradezu. Und wenn der Stoff ein Lebewesen ist? In wechselnden Monologen berichten göttliche, tierische und menschliche Töne vom „Schweinsein“ in dieser Welt, von den Businessideen des Mr. T und dem Selbstverständnis eines Dienstleisters, der Masse vor Klasse stellt, dessen Hände rein und dessen Absichten ehrenhaf… aber wem machen wir etwas vor?

Als Protagonist ist in „Oinkonomy“ Frank Siebenschuh zu sehen, mit dem Schäfer erstmals vor knapp 20 Jahren am Theater Augsburg zusammengearbeitet hat. An seiner Seite wird Miriam Berger, dem Gütersloher Publikum bereits aus der Uraufführung „Der Prediger“ und den YouTube-Produktionen des Theaters bekannt, insbesondere musikalisch zu erleben sein. Die Kostüme entwirft Anna Barthold-Torpai. Unterstützt wird die Produktion durch den Förderverein Theater in Gütersloh e. V.

Die Lyrikerin und Rezitatorin Nora Gomringer ist u.a. Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises. Seit 2010 leitet sie in Bamberg das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia. 

Neben der Premiere am 17. Oktober wird „Oinkonomy“ auch am 18., sowie am 30. und 31. Oktober 2020 im Theater Gütersloh zu sehen sein. Tickets sind ab Samstag, den 29. August, ab 9 Uhr im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters erhältlich.

Theater Gütersloh - Einzelkarten ab 29. August erhältlich

Am Samstag, den 29. August, startet um 9 Uhr der Vorverkauf von Einzelkarten für die erste Hälfte der Spielzeit 2020/2021 im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters Gütersloh. Karten für Veranstaltungen ab dem ersten Januar 2021 werden erst zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein. Außerdem steht in der Jubiläumsspielzeit im Theatersaal zunächst ein reduziertes Platzangebot von rund 100 Tickets pro Vorstellung zur Verfügung. Um dennoch möglichst vielen Interessierten einen Theaterbesuch zu ermöglichen, wird ein großer Teil der Abonnements bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt und stattdessen ausschließlich Einzelkarten verkauft.

Nicht von dieser Regelung betroffen sind die Abo-Reihen „Fidolino“, „Theater für Kinder ab 4 I und II“, sowie „Forum Lied“, „Jazz im Herbst“, „Panoramamusik“, Taschentheater und „6 auf einen Streich“. Sie gelten in gewohntem Umfang. Genauere Informationen erhalten die betroffenen Abonnenten in den nächsten Tagen per Post. 

Abonnements für die Reihe „Vier Jahreszeiten“ werden für die neue Spielzeit nicht angeboten. Einzelkarten für die Veranstaltungen der Reihe werden zunächst nur für den ersten Termin mit Till Brönner und Band verkauft. Tickets für die weiteren Termine dieser Reihe werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein. 

Die meisten der verfügbaren Plätze werden paarweise im Theatersaal angeordnet. Zur nächsten Sitzgruppe besteht ein Abstand von mindestens 1,5 Metern. Ihre Buchung ist nur gemeinsam möglich. Einzelplätze stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Sind diese vergeben, können nur noch Doppelplätze erworben werden. Eine Ausnahme bilden die Veranstaltungen für Kinder. Hier können nach Verfügbarkeit auch drei und vier Sitzplätze nebeneinander erworben werden. 

Corona-bedingt haben sich Änderungen im Spielplan ergeben. So wird das Konzert von Till Brönner und Band vom 20. auf den 17. November 2020 verlegt und findet ausnahmsweise im Großen Saal der Stadthalle statt. Informationen zu weiteren Programmänderungen folgen in Kürze.

Um einen sicheren Theaterbesuch auch in Corona-Zeiten zu ermöglichen, finden die Veranstaltungen weitestgehend ohne Pause statt. Die Gastronomie bleibt daher geschlossen. Zur Kontaktreduzierung wird der Garderobenservice vorübergehend ausgesetzt. Alle Besucher werden darüber hinaus gebeten, die von den Kultur Räumen Gütersloh erlassenen Hygienehinweise zu beachten. Das Theater Gütersloh verfügt über eine Lüftungsanlage, die zu 100 Prozent aus Frischluft gespeist wird. Eine Luftumwälzung findet nicht statt.  

Zweite Ausgabe des Gütersloher Autdoor-Kultur-Kinos startet

Vorverkauf beginnt am 10. August

Das Gütersloher Autdoor-Kultur-Kino (AuKuKi) bekommt eine zweite Auflage. Nach der erfolgreichen Premiere im Mai dieses Jahres, freut sich Udo Dommermuth vom Gütersloher Unternehmen MMC, das Autokino erneut auf dem Parkplatz am Theater veranstalten zu können. Vom 14. bis zum 23. August wird die Rückwand des Theaters dabei wieder als Leinwand für Filme unterschiedlicher Genres dienen. Wie beim ersten AuKuKi unterstützen die Kultur Räume Gütersloh die Veranstaltung auch diesmal im Bereich Marketing und Pressearbeit, sowie beim Ticketverkauf über ihre Webseite. Eintrittskarten sind hier ab Montag, den 10. August, ab 10 Uhr erhältlich. Unterstützt wird das AuKuKi außerdem von den Kooperationspartnern bambi-Filmkunstkinos und der Gütersloh Marketing GmbH sowie den Sponsoren, namentlich den Unternehmen Provinzial Versicherung Kottenstede und Strullkötter, dem Bestattungshaus Müther, Intersport Finke, der Christmann GmbH und dem Studio84 Gütersloh. Der Parkplatz ist während des Veranstaltungszeitraums tagsüber bis 18.30 Uhr nutzbar.

Die Oscar-prämierte Klassenkampf-Tragikomödie „Parasite“ eröffnet die neue Ausgabe des AuKuKis am 14. August. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zeigt am 15. August der Film „Ziemlich beste Freunde“. „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.“ So heißt es am 16. August in „Der Pate“. „Scooby! Voll verwedelt“ verspricht am 17. August beste Unterhaltung für Klein und Groß. Mit „La Dolce Vita“ ist am 18. August ein echter Filmklassiker zu sehen. Freunde des Superhelden-Genres kommen am 19. August auf ihre Kosten, wenn „The Dark Knight“ im AuKuKi läuft. Til Schweigers „Honig im Kopf“ nimmt die Zuschauer am 20. August mit auf einen abenteuerlichen Trip nach Venedig. Am 21. August lassen es Will Smith und Martin Lawrence in der Action-Komödie „Bad Boys for Life“ ordentlich krachen. In „Forrest Gump“ begleiten die Besucher am 22. August den Helden durch ein bewegtes Leben und 40 Jahre amerikanische Geschichte, bevor zum Abschluss des AuKuKis am 23. August „Bohemian Rhapsody“ die außergewöhnliche Karriere des Queen-Frontmanns Freddie Mercury erzählt.

Während die Filme auf die Rückwand des Theaters projiziert werden, können die Zuschauer den Ton über die zugeordnete Frequenz im eigenen Autoradio empfangen. Der Filmstart ist jeweils, abhängig von den konkreten Lichtverhältnissen, für ca. 21.30 Uhr vorgesehen. Um 20.30 Uhr startet der Einlass. Dabei ist die Zufahrt auf das Gelände ausschließlich über die Barkeystraße möglich. Insgesamt stehen allabendlich Parkplätze für 75 Autos zur Verfügung. Zu beachten ist, dass Tickets ausschließlich online über die Webseite der Kultur Räume Gütersloh erworben werden können. Sie sind bei Einlass ausgedruckt (print@home) oder als Mobile-Ticket durch die Fensterscheibe des Autos vorzuzeigen. Die Tickets zum Preis von jeweils 25 Euro beinhalten einen PKW-Stellplatz sowie den Eintritt für 2 Personen. Weitere Zuschauer im selben Wagen können für 5 Euro pro Person dazu gebucht werden. Besucher unter 16 Jahren sind frei.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage gelten für das Autdoor-Kultur-Kino besondere Regelungen. So sind pro Fahrzeug maximal fünf Personen zulässig. Außerdem gilt bei Verlassen des Fahrzeugs die Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Für Fragen oder eventuell auftretende Probleme steht den Besuchern eine Servicenummer zur Verfügung, über die die Zuschauer während des Films Kontakt zum Veranstalter aufnehmen können. Zusätzliche Maßnahmen werden vor Ort bekannt gegeben. Des Weiteren werden im AuKuKi keine Snacks und Getränke angeboten. Die Kinobesucher dürfen sich daher ihre eigene Verpflegung mitbringen.

Konzertreihe „Forum Lied“ - Änderungen beim Einzelkartenverkauf

Aufgrund der aktuellen Umstände kommt es beim für den 6. Juli geplanten Einzelkartenverkauf der Konzertreihe „Forum Lied“ zu Änderungen. So werden ab dem 6. Juli lediglich Einzelkarten für Konzert 1 der Reihe am 8. und 9. August verkauft. Für die weiteren Termine der Reihe werden Einzelkarten zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein. Der konkrete Termin wird noch bekanntgegeben. 

Der Einzelkartenverkauf für die Konzerte am 8. und 9. August beginnt am 6. Juli um 10 Uhr. Tickets können im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop der Kultur Räume Gütersloh erworben werden.

Einzelkarten-Vorverkauf für „Forum Lied“ beginnt - Änderungen beim Theaterprogramm

Das Theater Gütersloh startet den Verkauf von Einzelkarten für die Konzertreihe „Forum Lied“ am 6. Juli um zehn Uhr im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters. Änderungen gibt es beim Veranstaltungsort: Die ersten Konzerte dieser Reihe am Samstag, den 8. und Sonntag, den 9. August finden im Theatersaal statt und nicht wie gewohnt in der Studiobühne des Theaters. Des Weiteren kommt es zu einigen Änderungen im Programm der kommenden Theaterspielzeit 2020/2021. 

So müssen die Inszenierungen „Vögel“ und „Deutsche Ärzte Grenzenlos“ auf andere Termine verlegt werden. Die Vorstellungen von „Deutsche Ärzte Grenzenlos“ am Freitag, den 18. und Samstag, den 19. September 2020 werden auf Donnerstag, den 11. und Freitag, den 12. Februar 2021 verschoben. Ein neuer Termin für „Vögel“ wird nach den Sommerferien bekanntgegeben.

Für das Stück „Me and Mr Cash“ werden für die im April 2020 ausgefallenen Vorstellungen Ersatztermine angeboten. Die Inszenierung wird zusätzlich zu den bereits bekannten Terminen auch am Dienstag, den 22. und Donnerstag, den 24. September 2020 im Theater Gütersloh zu sehen sein. Um an den Ersatzterminen teilnehmen zu können, ist es zwingend erforderlich, die Tickets für die ausgefallenen April-Termine gegen eine Karte für einen der Ersatztermine einzutauschen. Dies ist ab dem 17. August im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH zu den regulären Öffnungszeiten möglich. Ein Einlass mit den Tickets für die April-Termine ist nicht möglich.

Verabschiedung von Waltraud „Puttchen“ Neumann und Jürgen Zmija

Am 19. Juni 2020 wurden Waltraud „Puttchen“ Neumann und Jürgen Zmija nach vielen Jahren der Mitarbeit aus dem Serviceteam des Theaters verabschiedet.

Jürgen Zmija, geboren in Tichau/Oberschlesien, besuchte im polnischen Wölfesdorf die Volksschule und kam über England, Hannover und Minden 1972 nach Gütersloh. Seit 1994 war er bei der Stadt Gütersloh beschäftigt, zunächst als Chauffeur der Bürgermeisterin bis 2005. Kurz vor der Eröffnung des Theaters nahm er am 1. März 2010 seinen Dienst im Serviceteam auf. 

In den letzten zehn Jahren hat er sich als äußerst flexibler Mitarbeiter, der praktischerweise zu jeder Tages- und Nachtzeit für alle anfallenden Aufgaben einsatzbereit war, unverzichtbar gemacht. Auch die weniger beliebten Aufgaben im Theater hat er gerne übernommen. Darüber hinaus hat er große Geduld unter Beweis gestellt und ist bei Bedarf spontan eingesprungen. Er wird den Mitarbeiter*innen und bestimmt auch dem Publikum als polyglotter Gentleman, der neben Deutsch auch fließend Polnisch und Englisch spricht, in bester Erinnerung bleiben.

Waltraud „Puttchen“ Neumann, Gütersloher Urgestein, war an die 30 Jahre mit dem Theater Gütersloh in allen seinen Formen verbunden. Zunächst im Team der Thekenbewirtung in der Paul-Thöne-Halle, wechselte sie noch im alten Haus an die Abendkasse und war von da an 24 Jahre lang das Herz des Serviceteams im Theater und bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. So hat sie als Nachbarin und Mitarbeiterin wirklich alles hautnah miterlebt: Paul-Thöne-Halle in Betrieb, Bau der Stadthalle, Ende der Paul-Thöne-Halle, Abriss, jahrelange Nutzung der Stadthalle als Theaterspielstätte sowie Bau und Eröffnung des neuen Theaters. 

Für das Theater war von unschätzbarem Wert, ein Gütersloher Original in seinen Reihen zu wissen. Eine Mitarbeiterin, die unzähligen Besucher*innen namentlich kennt und allen, die die Schwelle des Hauses überschritten haben, mit ihrer besonderen Offenheit, ihrer zugewandten Art und ihrem Pragmatismus begegnet. Mit Puttchens Eintritt in das Rentnerinnendasein geht am Theater eine Ära zu Ende. Sie wird den Mitarbeiter*innen und Besucher*innen im Theater fehlen.

Begrenzter Abo-Vorverkauf startet am 20. Juni

Aufgrund der Corona-Lage stehen Theaterabonnements für die kommende Spielzeit 2020/2021 nur begrenzt zu Verfügung. Neue Abos sind ausschließlich für die Reihen 'Fidolino', 'Theater für Kinder ab 4 I und II', sowie 'Forum Lied', 'Jazz im Herbst' und '6 auf einen Streich' erhältlich. Bereits bestehende Abonnements behalten nach aktuellem Stand ihre Gültigkeit.

Der Vorverkauf für die Abos der Reihen 'Fidolino', 'Theater für Kinder ab 4 I und II', sowie 'Forum Lied' startet am 20. Juni 2020 um neun Uhr im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH in der Berliner Straße 63 in Gütersloh. Ebenso der Abo- und Einzelkartenverkauf für 'Jazz im Herbst'. Ab 12 Uhr sind auch Abonnements für '6 auf einen Streich' und Einzelkarten für die Reihe 'SchLaDo', ausgenommen die Sonderveranstaltung 'Storno', erhältlich.

Der Vorverkauf von Einzelkarten für die Spielzeit 2020/2021 des Theaters und der SchLaDo-Sonderveranstaltung 'Storno', sowie Einzelkarten und Abonnements für die Reihe 'Vier Jahreszeiten' wird, angepasst an die dann gültige Corona-Lage, nach den Sommerferien beginnen. Ein konkreter Termin wird noch bekanntgegeben.

Spielzeit 2019/2020 vorzeitig beendet

Das Theater Gütersloh beendet die aktuelle Spielzeit 2019/2020, nach einvernehmlicher Absprache mit den Künstlern und Ensembles, mit sofortiger Wirkung. Alle noch ausstehenden Vorstellungen bis zum 19.06.2020 sind damit abgesagt. Ticketinhaber haben die Möglichkeit, die Kosten für bereits gekaufte Tickets über das ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH erstatten zu lassen, sofern kein Ersatztermin angeboten wird. Für Vorstellungen innerhalb eines Abonnements werden die Kosten anteilig erstattet. Ein persönliches Anschreiben an alle Abonnent*innen wird diesen bis Ende Mai 2020 übersandt. Eine Rückgabe bis zum 30. Juni ist erwünscht.

Voraussetzung für die Rückerstattung von Ticketsund Abos über die Gütersloh Marketing GmbH ist, dass diese dort oder im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse oder Information der Stadthalle gekauft wurden. Generell gilt, dass Tickets nur an den VVK-Stellen zurückgegeben werden können, an denen sie erworben wurden.

Um insbesondere Künstler*innen in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, kann auf eine Rückerstattung verzichtet werden. Der Betrag wird in Form einer Spende an die existenziell bedrohten freischaffenden Künstler*innen weitergegeben. Ein Formular zur Kostenerstattung/Spendeist über die Webseite des Theaters, der Stadthalle oder der Gütersloh Marketing GmbH erhältlich. Dieses muss ausgefüllt, unterschrieben und zusammen mit den entsprechenden Eintrittskarten im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH eingereicht werden.

Bei Eintrittskarten, die online über den Webshop der Kultur Räume Gütersloh erworben wurden (Mobile- oder Print@home-Ticket), reicht es, wenn eine entsprechende Willenserklärung (Spende oder Erstattung), ggf. unter Angabe der Kontoverbindung, sowie die erhaltene E-Mail mit der Auftragsnummer und den Tickets als Anlage per E-Mail an die Gütersloh Marketing GmbH gesendet wird. Die Erstattung erfolgt per Überweisung durch die Kultur Räume Gütersloh. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Aufgrund der aktuellen Situation kann die Rückabwicklung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen des ServiceCenters der Gütersloh Marketing GmbH aktuell von montags bis freitags, von 10.00 bis 16.00 Uhr, persönlich, telefonisch unter 05241-211360 oder per E-Mail unter info[at]guetersloh-marketing.de zur Verfügung. Die Kultur Räume Gütersloh verweisen für weitere Informationen und Fragen rund um die Erstattung von Tickets auch auf ihre Webseiten von Theater und Stadthalle.

Weitere Infos finden Sie in unseren FAQs.

Vorstellungstermine in den Kultur Räumen Gütersloh bis 25. Mai abgesagt

Der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 des Landes NRW vom 8. Mai folgend, sind alle Vorstellungstermine in den Kultur Räumen Gütersloh bis zum 25. Mai abgesagt.

Tickets für die betreffenden Vorstellungen sollten bis zum 30. Juni zurückgegeben werden. Ticketinhaber haben die Möglichkeit, die Kosten für bereits gekaufte Tickets über das ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH, auf postalischem Weg oder per E-Mail, erstatten zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass diese dort oder im Webshop der Kultur Räume Gütersloh, an der Theaterkasse oder Information der Stadthalle gekauft wurden. Generell gilt, dass Tickets nur an den VVK-Stellen zurückgegeben werden können, an denen sie erworben wurden. Die Kosten für ausgefallene Veranstaltungen innerhalb eines Abonnements werden anteilig zum Ende der Spielzeit 2019/20 hin erstattet. Ab Montag, 4. Mai, steht das ServiceCenter der Gütersloh Marketing wieder für Besucher offen.
Diese können dann ihre Anliegen montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr wieder persönlich vorbringen – allerdings mit Einschränkungen. So hält die Gütersloh Marketing alle Besucher an, sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen zu halten. Am Eingang steht aus diesem Grund Desinfektionsmittel bereit, Abstandsmarkierungen sind ebenfalls vorgesehen. Auch die bundesweite Regelung zur Maskenpflicht im Einzelhandel ist anzuwenden. Um die Einhaltung der Maßnahmen zu gewährleisten, gelten verkürzte Öffnungszeiten.

Bei Eintrittskarten, die online über den Webshop der Kultur Räume Gütersloh erworben wurden (Mobile- oder Print@home-Ticket), reicht es, wenn eine entsprechende Willenserklärung (Spende oder Erstattung) unter Angabe der Kontoverbindung sowie die erhaltene E-Mail mit der Auftragsnummer und den Tickets als Anlage per E-Mail an info@guetersloh-marketing.de gesendet wird.

Wir weisen darauf hin, dass vor Ort keine Beträge ausgezahlt werden. Die Erstattung erfolgt per Überweisung durch die Kultur Räume Gütersloh. Aufgrund der aktuellen Situation kann die Rückabwicklung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Um die Künstler*innen in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, bitten wir Sie, einmal darüber nachzudenken, auf die Rückerstattung Ihres gekauften Tickets zu verzichten. Wir leiten Ihre Spende an die existenziell bedrohten freischaffenden  Künstler*innen weiter. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen. Das entsprechende Formular zur Kostenerstattung/Spende erhalten Sie hier. Dieses muss ausgefüllt, unterschrieben und zusammen mit den entsprechenden Eintrittskarten an das ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH gesendet oder ab dem 4.5. dort abgegeben werden.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen des ServiceCenters  der Gütersloh Marketing GmbH aktuell von montags bis freitags, von 10.00 bis 16.00 Uhr, telefonisch unter 05241-211360 und persönlich zur Verfügung.

Weitere Infos dazu finden Sie in unserenFAQs.

„Vier Jahreszeiten“ in der Jubiläumsspielzeit 2020/2021

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Mit Eröffnung des Theaters 2010 startete in Gütersloh auch die mittlerweile fest etablierte Reihe „Vier Jahreszeiten“. Bisher gehörte zum Programm des spartenübergreifenden Formats, dass in jeder Spielzeit Ensembles und Einzelkünstler zum jeweils ersten Mal hier vor Ort präsentiert wurden. Das zehnjährige Theaterjubiläum ist für die Veranstalter, die Kultur Räume Gütersloh, und die Finanziers, die Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+ (Miele, Bertelsmann, Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, nobilia, Sparkasse Gütersloh-Rietberg, Stadtwerke Gütersloh, Beckhoff Automation) jedoch ein willkommener Anlass, der Begeisterung des Publikums Rechnung zu tragen und Wiedereinladungen auszusprechen. So sind nun Künstlerinnen und Künstler erneut zu erleben, die vielleicht besonders im Gedächtnis geblieben sind und von denen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer gerne ein weiteres Mal in ihren Bann ziehen lassen.

Die „Vier Jahreszeiten“ starten am Freitag, den 20. November 2020 mit Till Brönner und „On Vacation“. Erstmals im April 2012 in der Gütersloher Reihe vertreten, zählt Brönner nach wie vor zu den populärsten Jazzmusikern Deutschlands. Mit seinem virtuosen Spiel, seiner unkonventionellen Art und seinem Faible, aus den Kategorien auszubrechen, hat er weltweit Erfolg. Till Brönner gilt nicht nur als Jazz-Musiker, sondern auch als künstlerisches Multitalent: als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf. Mit seiner starken Bühnenpräsenz und seinem unverkennbar coolen Sound fasziniert er sein Publikum. Nach einer Vielzahl von Duo-Konzerten, der erstmalig live gespielten Weihnachtstournee sowie erfolgreichen Specials und Kollaborationen, die ihn rund um den Globus reisen ließen, präsentiert er auf der Tour im Herbst 2020 neues Material aus dem aktuellen Album „On Vacation“. Nach langer Zeit wird er wieder mit seiner Band spielen und den Zuschauerinnen und Zuschauern den vollen authentischen „Till-Brönner-Sound“ bieten. Garantiert ist ein Abend mit virtuosen Musikern, spannenden Arrangements und selbstverständlich sehr viel Till Brönner.

Der Schauspieler Matthias Brandt und der Musiker Jens Thomas haben das Gütersloher Publikum bereits 2016 mit „Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen“ fasziniert und in wohligen Schauder versetzt. Sie werden am Mittwoch, den13. Januar 2021 mit ihrem jüngsten gemeinsamen Projekt „Krankenakte Robert Schumann“ im Theater Gütersloh zu erleben sein. In der Wort-Musik-Collage nach dem Roman „Schumanns Schatten“ von Peter Härtling widmen sich Brandt und Thomas dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biografischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände „völliger nervöser Erschöpfung“, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos in Schumanns Musik wider. Die beiden Künstler inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Verbindung aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Während Brandt die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein spannungsvolles Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert. Matthias Brandt stand auf vielen Theaterbühnen und arbeitet seit 2000 hauptsächlich für Film und Fernsehen – dort ist er, zum Teil mehrfach, mit allen Branchenpreisen ausgezeichnet worden. Jens Thomas ist Musiker und komponiert auch für Theater und Film. Mit ihren gemeinsamen Bühnenprojekten, bestehend aus Literatur, Musik, Klang- und Sprechkunst, haben Brandt und Thomas ein eigenes Genre geschaffen, in dem äußerst kunstvoll verschiedene Ausdrucksformen verwoben werden.

Sol Gabetta und Bertrand Chamayou waren bereits im Mai 2011 mit einem Duo-Recital im Theater Gütersloh zu Gast und kehren in der Saison 2020/21 am Montag, den 8. März2021 mit Werken von Claude Debussy, César Franck und Francis Poulenc zurück. Die beiden verbindet eine mittlerweile schon jahrelange intensive Zusammenarbeit. Sol Gabetta, 1981 geboren, wuchs als Kind einer russisch-französischen Mutter und eines argentinischen Vaters mit italienischen Wurzeln in Argentinien auf und lebt heute in der Schweiz. Ihr enormes musikalisches Talent offenbarte sich schon in ihrer frühen Kindheit. Erste Aufmerksamkeit außerhalb Argentiniens konnte sie bereits 1998 auf sich ziehen, als sie den 3. Preis beim „Internationalen Musikwettbewerb der ARD“ in München gewann. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2004 bei den Luzerner Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Valery Gergiev. Seitdem hat sie sich mit ihrer Natürlichkeit und authentischen Hingabe in die Herzen von Musikliebhabern in aller Welt gespielt und konzertiert mit den namhaften Dirigenten und Orchestern unserer Zeit. Bertrand Chamayou ist heute einer der wichtigsten französischen Künstler in der internationalen Musikszene. Regelmäßige Auftritte führen ihn in die großen Konzertsäle. Beide Künstler sind der Kammermusik weiterhin eng verbunden.

Martin Grubinger hat in Gütersloh das Publikum zuletzt im April 2013 mit dem Programm „Planet Percussion“ zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Er wird am Donnerstag, den 13. Mai 2021 als Abschluss der kommenden „Vier Jahreszeiten“-Saison zum zweiten Mal in Gütersloh erwartet. Dank der unglaublich virtuosen Beherrschung seines Instrumentariums, seiner mitreißenden Begeisterung für Musik, seiner besonderen Fähigkeit zur Kommunikation mit dem Publikum und seiner herausragenden Musikerpersönlichkeit ist er in den Konzertsälen auf der ganzen Welt zu Hause und hat zahlreiche junge Schlagzeuger inspiriert. Seit 2018/19 ist Martin Grubinger Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion am Mozarteum Salzburg. Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit verschiedenen Ensembles bis hin zu Solokonzerten mit Orchestern. Im Mai 2021 wird er im Theater mit einem größeren Ensemble ein abwechslungsreiches Programm präsentieren, das mit „The Colours of Percussion“ überschrieben ist.

Der geplante Vorverkaufsstart für die kommende Spielzeit wird aus gegebenen Gründen verschoben. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Online Uraufführung der Liebestragikomödie auf www.theater-gt.de

Das Theater Gütersloh bleibt wie alle anderen Theater der Republik zunächst bis zum 30. April 2020 geschlossen. Die plötzlich grundlegend veränderte Situation trifft den gesamten Kulturbetrieb hart. Gerade den freischaffenden Künstler*innen, Schauspieler*innen, Autor*innen, Musiker*innen geht mit dem Programmtheater in Gütersloh eine Spielstätte und damit eine Erwerbsquelle verloren.

Das Theater Gütersloh möchte in dieser Krisenzeit zumindest innovative Lebenszeichen senden und mit Kulturschaffenden und Publikum in Verbindung bleiben. Ab Donnerstag, den 9. April 2020, um 19.30 Uhr geht das Theater mit der digitalen Uraufführung „Corona zu zweit“ von Joachim Zelter über die Homepage des Theaters www.theater-gt.de online.

Joachim Zelter, auch Autor von „Der Prediger“, hat das Zweipersonen-Stück innerhalb von wenigen Tagen verfasst. Unter der Regie des Künstlerischen Leiters Christian Schäfer und mit Hilfe des freischaffenden Gütersloher Video-Teams Marwin Gansauge und Kai Uwe Oesterhelweg wird es zurzeit von den Darstellern Christine Diensberg und Fabian Baumgarten zu Hause aufgenommen. Die Musikerin Miriam Berger wird den Soundtrack beisteuern.

„Corona zu zweit“ greift die aktuelle Lage auf, entstanden ist eine beinahe tagesaktuelle, tragikomische Begegnung zweier Menschen in Corona-Zeiten auf sich zurückgeworfen in ihrer häuslichen Umgebung. Rita findet ihren neuen Nachbarn hinreißend schön. Doch wie kann sie seine Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie hat eine grandiose Idee. Sie ist so durschlagend gut, dass ihr Nachbar schon nach kurzer Zeit an ihrer Tür steht und klingelt. So entfaltet sich ein wahnwitziges Kammerspiel, während um sie herum das Coronavirus das Land zunehmend in einen surrealen Ausnahmezustand versetzt, in welchem Liebe und Tod sich immer näherkommen.

Der Online-Zugang ist frei. Um Spenden für den Förderverein Theater in Gütersloh e. V. unter dem Betreff "Corona zu zweit" wird gebeten.

Volksbank Gütersloh
IBAN DE58 4786 0125 0000 4001 00
BIC GENODEM1GTL

Sparkasse Gütersloh
IBAN DE86 4785 0065 0000 0614 40
BIC:WELADED1GTL

Je nach Dauer der Krisenzeit sind weitere Projekte in Planung. So bleibt das Theater Gütersloh auch in der Krisenzeit Produktionsstätte für neue Dramatik.

Jubiläumsspielzeit 2020/2021 - 10 Jahre neues Theater Gütersloh

In plötzlich vollkommen veränderten Zeiten veröffentlicht das Theater Gütersloh, den Umständen geschuldet ohne Pressekonferenz, dafür mit eigens produziertem Video-Interview, das Programm zur Jubiläumsspielzeit „Zehn Jahre neues Theater Gütersloh 2020/2021“. Der größte Wunsch der Künstlerischen Leitung Christian Schäfer, Karin Sporer und Ilka Zänger (Assistenz und Theaterpädagogik) ist demzufolge auch, dass die kommende Spielzeit ab Herbst 2020 wieder regulär stattfinden kann.

Traditionell startet die Spielzeit am Sonntag, den 16. August 2020 mit dem Kinderkulturfest „Donnerlüttken“, das unter dem Motto „Das Theater feiert Geburtstag“ steht – der zehnte ist schließlich einer der für Kinder wichtigsten Geburtstage. Ermöglicht wird das Ereignis, wie zuletzt auch, durch die Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+ und die Miele Stiftung.

Zum Auftakt im Schauspiel wird das Thalia Theater Hamburg am 22. August mit „Vögel“ von Wajdi Mouawad ein Stück der Stunde präsentieren, unter anderem mit dem aus Gütersloh stammenden Ensemblemitglied Pascal Houdus. Unterstützt wird die Eröffnung, wie viele andere Vorhaben in der Jubiläumsspielzeit, vom Förderverein Theater in Gütersloh e. V.

Die Spielzeit 2020/21 präsentiert sich mit vielen, beim Publikum beliebten Ensembles, die bereits in den vergangenen zehn Spielzeiten für Höhepunkte gesorgt haben – von der São Paulo Dance Company über das Deutsche Schauspielhaus Hamburg zum Wiener Burgtheater, von der lautten compagney bis zur Familie Flöz und zum Theater Zitadelle. Sie wartet aber auch mit einigen hochkarätigen Gästen auf, die erstmals nach Gütersloh kommen, wie dem Residenztheater München, dessen Gastspiel durch die Reinhart Müller Stiftung für Kultur und Denkmalschutz, unter dem Dach der Bürgerstiftung Gütersloh, ermöglicht wird. Wiedereinladungen ergingen auch an Ensembles, die schon länger nicht mehr im Theater Gütersloh zu sehen waren. So wird das Staatsschauspiel Dresden, das Schauspiel Hannover und das Münchner Volkstheater in der kommenden Saison zu Gast sein. Zudem finden sich erneut viele Ur- und Erstaufführungen im Spielplan sowie Aufführungen, die außergewöhnliche Zugriffe auf die Stoffe bieten, welche sie behandeln. Auch wieder vertreten sind verschiedene Romanadaptionen wie „Früchte des Zorns“ nach John Steinbeck vom Staatsschauspiel Dresden, „Orlando“ nach Virginia Woolf vom Schauspiel Hannover, „Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer in der preisgekrönten Fassung der Burghofbühne Dinslaken. „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vom Theater für Niedersachsen und „Der Mann von La Mancha“ nach Miguel de Cervantes werden jeweils als Musical gezeigt.

Mit „Jesus Christ Superstar“ bringt das Landestheater Detmold einen weiteren wahren Musical-Klassiker auf die Bühne. In der Opernreihe zeigt das Landestheater Detmold außerdem, ebenso populär und beliebt, „Turandot“ von Giacomo Puccini. Im Musiktheater stehen neben Georg Friedrich Händels „Alcina“ mit der lautten compagney noch zwei Raritäten auf dem Programm: „Il Briganti“ nach Schillers „Die Räuber“ von Saverio Mercadante mit dem Theater für Niedersachsen und „Donna Juanita“ von Franz von Suppè in einer Aufführung des Theaters Osnabrück. In Abänderung des gedruckten Programms wird die Kammeroper München nicht die anvisierte Fassung von „Mirandolina“ zeigen, sondern mit dem gleichen Team „Die heimliche Ehe“ von Domenico Cimarosa.

Tanzfreunde können sich auf ein Wiedersehen mit der São Paulo Dance Company, in der Spielzeit 2016/17 mit dem Publikumspreis „Güte-Siegel“ ausgezeichnet, ebenso freuen, wie auf den neuen Abend „Swan Lakes“ von Gautier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart, auf „Alice im Wunderland“ in der Choreografie von Stéphen Delattre an Silvester und auf das Tanzsolo „Robozee vs. Sacre“, bei dem Streetdance auf eines der legendärsten Bühnenmusikwerke des 20. Jahrhunderts trifft: „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky.

Die Liste renommierter Schauspielerinnen und Schauspieler ist wie jedes Jahr lang und reicht von Corinna Harfouch bis Birgit Minichmayr und von Peter Lohmeyer bis Ernst Stötzner, im Boulevardtheater von Alexandra Kamp bis Michaela May, von Hugo Egon Balder und Jochen Busse bis Oliver Mommsen und Max von Thun.

Im Programm finden sich erneut viele preisgekrönte Aufführungen, und die Anzahl von Produktionen mit weiblichen Regiehandschriften wurde ebenso gesteigert, wie die Anzahl der Kooperationen. Damit etabliert sich das Programmtheater Theater Gütersloh, neben dem kuratierten Gastspielbetrieb, zunehmend auch als Produktionshaus für neue Dramatik.

Zwei Kooperationen werden in der Reihe „Taschentheater“ präsentiert. Zum einen „Deutsche Ärzte Grenzenlos“ von Arzt, Autor und Regisseur Tuğsal Moğul. Das Stück ist am Theater Münster entstanden und konnte coronabedingt dort bislang keine Premiere feiern. „Me and Mr. Cash“, eine Kooperation mit dem Theaterhaus Stuttgart, wird nun seine Gütersloh-Premiere im Oktober erleben.

Das Geburtstagskind kooperiert auch erstmals mit einer der spannendsten Musiktheaterbühnen Berlins, der Neuköllner Oper: „Der Mann, der sich Beethoven nannte“ von Moritz Rinke/Mathias Schönsee und dem transnationalen „Trickster Orchestra“ wird zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens in Gütersloh Uraufführung feiern. Ermöglicht wird diese Kooperation nicht nur über den BTHVN Fond der Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes und dem Förderverein Theater in Gütersloh e. V., sondern auch erneut durch den Heimwärts-Fond des Kultursekretariats NRW, Gütersloh, unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit dem 50. Todestag von Jim Morrison beschäftigt sich die Eigenproduktion „The Doors (No Exit)“, die Theaterleiter Christian Schäfer mit Bachmann-Preisträger Tilman Rammstedt und dem isländischen Musiker Svavar Knútur entwickelt.

Nachgeholt werden sollen die aufgrund von Corona gecancelten Termine der Produktionen „Me and Mr Cash“ und „Der Prediger“ sowie die durch das Tanzland-Projekt der Kulturstiftung des Bundes ermöglichte Tanzgala „10 Jahre Theater Gütersloh“, die das Ballett Dortmund zum Geburtstag, am 13. März 2020, hätte präsentieren sollen. Die genauen Spieldaten werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Das Kinderprogramm im Theater läuft in bewährter Form weiter und bietet wieder verschiedenste Formen von Theater für Familien, Kitas und Schulen mit sorgfältig ausgewählten Produktionen. Als Weihnachtsmärchen für Schulkinder wird das Landestheater Detmold mit „Der liebe Herr Teufel“ aus der Feder von Christine Nöstlinger nach Gütersloh kommen.

In der generationsübergreifenden Reihe „Theater-Stärkung“ ist unter anderem erneut das Zirkustheater mit den Zwillingen „Doble Mandoble“ zu sehen und erstmals gastiert in der Reihe mit „Die Zertrennlichen“ eine Produktion des Theaters Bremen.

Auch ohne Jahrestag wird zu Beginn der Spielzeit an den Komponisten und Weltbürger Hans-Werner Henze, geboren am 1. Juli 1926 in Gütersloh, erinnert. Sein Name wird ab dem 5. September 2020 zur neuen Theateradresse: Hans-Werner-Henze-Platz 1. Dies ist Anlass genug für einen Programmschwerpunkt ihm zum Gedenken. In einer Ausstellung im Stadtmuseum, in einer Lesung, einer szenischen Collage, in verschiedenen Konzerten und der Verleihung des „Hans-Werner-Henze-Preises“ an Robin Hoffmann durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe besteht Gelegenheit, sich mit Leben und Werk Henzes zu beschäftigen.

Die Nordwestdeutsche Philharmonie ist wieder mit vier Konzerten vertreten: So werden zwei Konzerte 2020 unter der Leitung von Yves Abel zu hören sein, mit dem Jahreswechsel erfolgt die Übergabe des Dirigentenstabes an Jonathon Heyward, der die Abende in der zweiten Hälfte der Spielzeit leiten wird. Mit der Ausrichtung eines Neujahrskonzerts 2021 wurde wieder die Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh betraut.

Eine Jubiläumsausgabe ist die Reihe „Panoramamusik“ der Spielzeit 2020/21. Beethoven darf auch hier nicht fehlen: Das Duo Runge & Ammon hat ein Programm zusammengestellt, in dem auch der Frage nachgegangen wird, welche Musik aus der jüngeren Vergangenheit gemeinsam mit Beethoven die nächste Jahrhunderte überdauern wird. Der Verbindung zwischen der Musik der Renaissance und dem Songwriter Nick Drake geht das Ensemble Phoenix Munich nach. Ein Sonderkonzert, das die Reihen „Panoramamusik“ und „Forum Lied“ erstmals verbindet, steht mit den Engagement von „The Erlkings“ zwischen den Jahren, am 28. Dezember, auf dem Programm. Deutschsprachiges Kunstlied wird von den vier erfrischenden Musikern ins Englische übertragen und in noch nie dagewesener Instrumentierung in dieser Gattung für ein internationales Publikum zugänglich gemacht. Auch aus Anlass des Jubiläums gibt es auf vielfachen Publikumswunsch ein Wiedersehen mit „Spark“, die in der mitreißenden Besetzung mit zwei Blockflöten, Klavier, Violine und Violoncello mit Virtuosität und ansteckender Spielfreude seit über einer Dekade ihre Zuhörer*innen begeistern. Musik a-cappella wird das finnische Vocalsextett „Rajaton“ im Theater präsentieren.

Die beliebte Reihe „Swing’in Sky“ bietet Blues, Swing und Boogie Woogie mit herausragenden Musikern in der einzigartigen Atmosphäre der Skylobby. „Klangkosmos Weltmusik“, weiterhin unterstützt von der Bürgerstiftung Gütersloh, bringt auch in der kommenden Spielzeit wieder Musiker aus Ländern nach Gütersloh, deren musikalische Traditionen hier sehr wenig bekannt sein dürften: Kambodscha und Kasachstan sind erstmals vertreten. Daneben werden Musikensembles aus Schottland, Italien, Spanien und Marokko erwartet.

Enden wird die Theaterspielzeit 2020/2021 am 19. Juni 2021 mit dem Abend „10x10“, der in zehn Beiträgen à zehn Minuten die Vielfalt des kulturellen Lebens, für welche das Theater steht, durch die unterschiedlichsten Akteure, die in den letzten zehn Jahre das Haus mit Leben gefüllt haben, Revue passieren lässt.

Im theaterpädagogischen Angebot gibt es spannende Workshops zu entdecken: So können sich Interessierte nicht nur mit den Grundlagen der Schauspielerei beschäftigen, sondern auch lernen, wie sie ihre Stimme optimal einsetzen können, um ihre Botschaften – ganz egal, ob poetischer, inhaltlich-wissenschaftlicher oder gar musikalischer Natur – gekonnt an ein Publikum zu übermitteln. Mit „aufregenden" hochaktuellen Themen beschäftigt sich nicht nur der Workshop „Queerpower!“, in dem Interessierte sich jenseits heteronormativer Diskurse erfahren und auf spielerisch-performative Weise queer-feministischen Perspektiven annähern können, sondern auch der Workshop „Act! Deine Stimme gegen Rechts!“. Im Rahmen der „Deine Anne“-Ausstellung der Anne-Frank-Schule bietet  er Schüler*innen die Möglichkeit, wirksame Strategien gegen rechte Parolen kennenzulernen und aktiv zu erproben. Auch etwas ganz Neues hält das Programm bereit: Neben dem beliebten Spielclub 14+ wird es nun auch ein über die ganze Spielzeit laufendes Angebot für 8- bis 12-jährige geben. 

Die Preise bleiben weitestgehend erhalten. Lediglich in den Reihen Panoramamusik, Taschentheater und Forum Lied werden sie um zwei Euro angehoben.

Der Vorverkauf von Abonnements startet am Samstag, den 16. Mai 2020, 9.00-14.00 Uhr, im Service Center der Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Str. 63, 33330 Gütersloh. Schriftlich eingegangene Abonnementsbestellungen können erst am folgenden Arbeitstag bearbeitet werden (gültig nach Vorverkaufsstart). Der Verkauf von Einzelkarten für die gesamte Spielzeit 2020/2021 startet am Samstag, den 20. Juni 2020, 9.00-14.00 Uhr, im Service Center der Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Str. 63, 33330 Gütersloh. Unter www.theater-gt.de sind Theaterkarten ab dem 20. Juni 2020, 9.00 Uhr, auch online erhältlich. Am 20. Juni können keine telefonischen Vorbestellungen entgegengenommen werden. Telefonische Vorbestellungen sind ab Dienstag, den 23. Juni 2020, möglich.

Veranstaltungen in den Kultur Räumen Gütersloh bis 30. April abgesagt

Mit der Allgemeinverfügung der Stadt Gütersloh vom 16.3. sind alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Nähere Infos finden Sie hier.

Wir bemühen uns derzeit um Ersatztermine. Wir bitten an dieser Stelle um etwas Geduld. Sollte es einen Nachholtermin für Ihre Veranstaltung geben, werden wir diesen über unsere Webseiten, Social Media Kanäle und die Presse bekannt geben. Karten behalten vorerst ihre Gültigkeit. Weitere Infos dazu finden Sie in unseren FAQs.

Infos zur aktuellen Lage finden Sie unter https://www.land.nrw/

„Jubel“ – 10 Jahre Theater Gütersloh

Über 500.000 Besucher, mehr als 1.000 Theatervorstellungen und Konzerte, rund 100 Workshops, Künstlerinnen und Künstler aus über 50 Ländern und mehr als zehn Eigenproduktionen. Seit sich der Vorhang im Theater Gütersloh 2010 zum ersten Mal hob, sind einige Zahlen zusammengekommen. Unser Programmtheater hat sich mit einem begeisternden Angebot weit über die Region hinaus bei Besuchern wie Künstlern einen Namen gemacht.

Das zehnjährige Bestehen ist Grund, ein bisschen zu feiern. Am 13. März jährt sich die Theatereröffnung zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass gastiert das Ballett Dortmund mit einer Tanzgala, gefördert durch das Programm „Tanzland“, der Kulturstiftung des Bundes.

Am 30. März 2020 geht das Programm für die Jubiläumsspielzeit 2020/21 online und liegt in gedruckter Form bei uns, an unseren Vorverkaufsstellen und an weiteren ausgewählten Orten aus.

Wir danken unseren Partnern, Förderern und Unterstützern, insbesondere der Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+, dem Förderverein Theater in Gütersloh e.V. und nicht zuletzt allen Besuchern, die hier seit zehn Jahren „Neues erleben“.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten runden Geburtstag!

Von Bienen für Bienen

Kultur Räume Gütersloh spenden Teil des Erlöses aus Bühnenhonig- Verkauf an das Bienenbüffet

Noch liegt die zweieinhalb Hektar große Fläche im winterlichen Nebel. Von sprießenden oder gar blühenden Pflanzen findet sich fast keine Spur. Aber schon mit dem Frühling wird diese Fläche wieder ein Büffet für Bienen werden – auch dank der Unterstützung der Kultur Räume Gütersloh. Die Kultur Räume spenden einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf ihres Bühnenhonigs an das Projekt Bienenbüffet im Osten Güterslohs. Der symbolische Scheck wurde nun von Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theaters Gütersloh, an Heinrich und Heiner Wulfhorst, Initiatoren des Projekts BienenBüffet überreicht.

Seit Mitte Mai vergangenen Jahres leben drei Bienenvölker auf dem Dach des Theaters Gütersloh, schwirren durch das Stadtgebiet und produzieren fleißig Honig. Die Hobby-Imker Daphne und Bastian Seehaus betreuen die drei Völker und brachten im Sommer vergangen Jahres auch die erste Ernte des „Bühnenhonigs“ ein. Der Bio-Honig vom Theaterdach wurde anschließend von den Kultur Räumen verkauft. Von jedem verkauften Glas fließt ein fester Betrag an das BienenBüffet. Im vergangenen Jahr sind so 350 Euro zusammengekommen.

Heinrich und Heiner Wulfhorst, die das BienenBüffet ins Leben gerufen haben, säen Wildblumen statt Mais, um damit der Natur Raum zurück zu geben und sich aktiv gegen das Insektensterben einzusetzen. „Wir freuen uns, das BienenBüffet und somit auch die Wildbienen mit dem Spendenbeitrag zu unterstützen. Es ist ein wunderbares nachhaltiges und lokales Projekt“, sagt Christian Schäfer.

Auf der zweieinhalb Hektar großen Fläche werden auch in diesem Sommer garantiert wieder bunte Blumen den Insekten Nahrung bieten, denn dort ist eine mehrjährige Blühmischung ausgesät. Ob auch in diesem Jahr erneut weitere Felder zu Wiesen werden, hängt von den Spenden ab. „Umso größer die Unterstützung, desto mehr Felder können wir zu Wiesen machen“, erklärt Heiner Wulfhorst. „Im vergangenen Jahr war die Unterstützung riesig und wir hoffen natürlich, dass das auch in diesem Jahr so weitergeht.“ Die Spenden nutzen die Wulfhorsts um Ertragsausfälle zu kompensieren und neue Blühmischungen zu kaufen. „Bis zum 01. April müssen wir entscheiden, wie wir unsere Flächen verwenden. Es wäre schön, bis dahin wieder viele Spenden zu sammeln. Deshalb freuen wir uns jetzt auch besonders über den Beitrag der Kultur Räume“, sagt Heinrich Wulfhorst.

Während im Sommer dann die Wildblumen blühen und den Wildbienen ein möglichst üppiges Büffet bieten, werden auch die Honigbienen auf dem Theaterdach wieder fleißig sein und die Grundlage für den zweiten Jahrgang des Bühnenhonigs erarbeiten.

 

Alles zum BienenBuffet unter: bienenbuffet.de

Weitere Zusatztermine

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage wird es zwei weitere Termine von "Der Prediger" von Joachim Zelter geben: Am Mittwoch, 08. April und Donnerstag, 09. April 2020. Der Ticketverkauf startet am Montag, 06. Januar.

 

Walser statt Walser

Das Schauspiel Stuttgart kommt mit anderer Uraufführung von Theresia Walser an die Dalke

Das Stück „Die Empörten“ von Theresia Walser, das im August 2019 als Koproduktion bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung kam, wird aus dispositorischen und künstlerischen Gründen am Schauspiel Stuttgart nicht wiederaufgenommen und kann deshalb auch nicht als Gastspiel gezeigt werden.

Stattdessen wird das Schauspiel Stuttgart am 7. und 8. März 2020 die Erfolgskomödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“, ebenfalls eine Uraufführung von Theresia Walser und in der Regie des Stuttgarter Intendanten Burkhard C. Kosminski, zur Aufführung bringen. Es spielen: Anke Schubert, Christiane Roßbach, Paula Skorupa und Sven Prietz.

Burkhard C. Kosminski: „Wir möchten dem Gütersloher Publikum dennoch ein Stück von Theresia Walser zeigen, in dem sie sich mit dem ihr eigenen scharfen Humor an der Gegenwart abarbeitet. In ihrer komödiantischen Groteske „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ lässt die Autorin drei Diktatorengattinnen a. D. (darunter eine gewisse Margot) kurz vor einer Pressekonferenz aufeinandertreffen, auf der ein geplantes Filmprojekt über ihr Leben vorgestellt werden soll. In einem furiosen Wortgefecht entlarven die drei Damen ihre eigene Monstrosität – wobei wir in ihrer Weltfremdheit, ihrer Arroganz, ihrer Brutalität und ihrem Machtwillen unweigerlich auch all jene Diktatoren erkennen, die heute die politische Weltbühne beherrschen.“

Das Schauspiel Stuttgart und das Theater Gütersloh sind sich sicher, mit dieser Aufführung einen guten Ersatz gefunden zu haben, der die entsprechenden Positionen in den Abo-Reihen „Musik und Theater III“ und „Theater der Welt I“ besetzt. Auch Einzelkarten behalten ihre Gültigkeit.

Einzelkarteninhaber, die die Vorstellung „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ nicht sehen möchten, können ihre Karten bis zum 6. März 2020 nach Verfügbarkeit gegen Karten für eine andere Vorstellung in dieser Spielzeit umtauschen oder den Kaufpreis erstattet bekommen.

Der Umtausch oder die Erstattung der Karten ist möglich an der jeweiligen Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden. Tickets, die über den Webshop der Kultur Räume Gütersloh gekauft wurden, können im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Straße 63, Tel.: 05241/2113636, umgetauscht oder erstattet werden.

Begeisterung für die Bühne entdecken: Im Spielclub werden Jugendliche zu Schauspielern

Mal echte Theaterluft schnuppern, statt zuschauen selber auf der Bühne stehen und das Publikum begeistern – dies macht der Spielclub des Theaters Gütersloh möglich. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren lernen im Spielclub die Grundlagen des Theaterspielens kennen, fühlen sich in verschiedene Rollen ein und erarbeiten gemeinsam ein Stück, das zum Abschluss des Kurses öffentlich im Theater aufgeführt wird.

„Zu Beginn der Proben finden meist lockere Aufwärmübungen statt, danach gibt es oft Schauspiel- oder Sprechübungen“, erzählt Ilka Zänger, Theaterpädagogin des Theaters Gütersloh, die den Spielclub organisatorisch betreut. Neben den Übungen erarbeiten die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer szenische Dialoge, improvisieren, lernen sich, einander und ihre Figuren besser kennen. Außerdem werden gemeinsam verschiedene Texte gelesen. Denn die Entscheidung darüber, welches Stück gespielt wird, treffen alle gemeinsam. Christine Ruis, ebenfalls Theaterpädagogin und Leiterin des Spielclubs, erarbeitet daraufhin gemeinsam mit den Nachwuchsschauspielerinnen und -schauspielern das ausgewählte Stück, das dann im kommenden Sommer aufgeführt wird.

Der Spielclub trifft sich ab dem 29. Oktober jeweils dienstags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf der Studiobühne des Theaters. Anmeldungen, mit Name, Alter und einer kurzen Begründung, warum man Teil des Spielclubs werden möchte, richten sich an Ilka Zänger (ilka.zaenger[at]guetersloh.de). Weitere Infos unter: www.theater-gt.de

Beliebte "Buddenbrooks" - Produktion des Schauspielhaus Zürich gewinnt Publikumspreis 2018/2019

Mit „Die Nacht von Lissabon“ startete das Theater Gütersloh vergangenen Samstag in die neue Spielzeit. Nachdem die Spielzeit 2019/2020 mit der Produktion des Maxim Gorki Theater Berlin vor ausverkauftem Saal eröffnet wurde, ging der Blick mit der Verleihung des Publikumspreises noch einmal auf die vergangene Saison zurück.

Bereits zum fünften Mal war das Publikum des Theaters Gütersloh in der vergangenen Saison aufgefordert, über die im Theater ausliegenden Feedback-Karten, die beste Inszenierung zu wählen. „Buddenbrooks“ in der Bühnenfassung und unter der Regie von Bastian Kraft erhielt die meisten Stimmen und wurde mit dem Publikumspreis „Güte-Siegel“ ausgezeichnet. Das Ensemble des Schauspielhaus Zürich gastierte im Januar 2019 mit der berühmten Geschichte der Kaufmannsfamilie Buddenbrook nach dem Roman von Thomas Mann in Gütersloh.

Im vergangenen Jahr wurde das Ballett im Revier aus Gelsenkirchen mit ihrer Produktion von „Romeo und Julia“ mit dem Preis ausgezeichnet. Die weiteren bisherigen Gewinner waren das Staatschauspielhaus Dresden, das Nationaltheater Mannheim und die São Paulo Dance Company.

Auch in der kommenden Saison wird wieder ein Publikumspreisträger über die Feedback-Karten ermittelt. Unter allen Teilnehmern verlost das Theater Gütersloh unter anderem ein Abonnement für die Spielzeit 2020/20

90.000 neue Mitarbeiterinnen

Seit Mitte Mai summt es in Scharen auf dem Theaterdach. 90.000 Bienen bezogen ihr neues Zuhause mit malerischem Ausblick auf Gütersloh. Zunächst mussten sich die drei Bienenvölker von Hobby-Imkerpaar Daphne und Bastian Seehaus an die ungewohnte Umgebung hoch über der Stadt noch gewöhnen. Doch inzwischen haben sie sich eingelebt und produzieren bereits eifrig leckeren „Bühnenhonig“.

Die Kultur Räume als Lebensraum für Bienen. Diese Idee stammte ursprünglich von Andreas Kimpel, Beigeordneter für Kultur und Bildung, Stadt Gütersloh, und wurde durch ein vergleichbares Projekt beim FC St. Pauli im Rahmen der Aktion „Insect Aid“ inspiriert. „Herr Kimpel kam im Rahmen einer Veranstaltung mit der Idee auf uns zu“, erzählt Bastian Seehaus. Mitte Mai wurde diese Idee nun mit der kleinen Völkerwanderung hoch auf das Theaterdach in die Tat umgesetzt.

Auch Bürgermeister Henning Schulz unterstützt die Aktion: „Wir wollen in der Stadt Gütersloh in Zukunft Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ganz selbstverständlich quer durch alle Ressorts denken und realisieren. Der Honig vom Theaterdach ist dafür ein einprägsames Beispiel – im wahrsten Sinn ein Botschafter des guten Geschmacks für unsere Stadt, den wir gern auch als Gastgeschenk, beispielsweise in unseren Partnerstädten, einsetzen werden.“

Eintreten für eine offene Gesellschaft - mit Kultur und Kulturpolitik Demokratie stärken

Kunst und Kultur haben nicht nur eine ästhetische Dimension, sondern waren und sind darüber hinaus immer politisch. Sie haben der Gesellschaft mit ihren spezifischen Ausdrucksformen seit jeher den Spiegel vorgehalten und sich als Forum für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen verstanden. Kunst und Kultur sind daher nicht nur geeignet, sondern geradezu gefordert, für Freiheit und Demokratie einzutreten. Kulturpolitik hat die Aufgabe, Kunst und Kultur (Frei-) Räume für Entfaltung zu geben bzw. zu verschaffen, künstlerisch wie auch politisch.

Als Kultur Räume Gütersloh setzen auch wir uns für die Stärkung der demokratischen Werte unserer Gesellschaft ein und unterstützen die Thesen im Positionspapier des Deutschen Städtetages.

Mehr Infos dazu finden Sie hier.