Theater Gütersloh Online

Der Virologe

Theater Gütersloh

von Joachim Zelter

Regie: Christian Schäfer, Co-Regie und Videoproduktion: Kai Uwe Oesterhelweg und Marwin Gansauge, Kamera: Marwin Gansauge, Ton: Henning Strandt, Lukas Schmidt, Tolga Yilmaz, Musik: Miriam Berger, Kostüme: Anna Sun Barthold-Torpai, Assistenz Ausstattung: Hannah Straßheim, Dramaturgische Mitarbeit: Ilka Zänger

Es spielen: Andreas Ksienzyk und Christine Diensberg

Wenn der Kneipenwirt Willy Vogt nach einem endlosen Lockdown am Ende seines Geldes ist und auf die Idee kommt, seinen berühmten Flammkuchen „Tarte à la Willy“ bei einem Virologenkongress feilzubieten, dann ist das nur der Auftakt zu einem aberwitzigen Schelmenstück, in dem die Zahlen zu tanzen beginnen und Willy Vogts Stern unaufhaltsam aufsteigt – bis zu den Pforten des Kanzleramts und den innersten Weihen politischer Macht… Zu Risiken oder Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Deutschlehrer.

Mit „Der Hauptmann von Köpenick reloaded“ hat der vielfach preisgekrönte Tübinger Autor Joachim Zelter seinen Text untertitelt und Carl Zuckmayers (populär verfilmtes) Theaterstück als Ausgangspunkt für seine tragikomische Geschichte genommen.

Die Spieldauer beträgt gut 30 Minuten. Der Film wird am Freitag, den 25. Juni 2021 um 19.30 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Kultur Räume Gütersloh veröffentlicht. Der Zugriff ist kostenlos. Es können jedoch virtuelle Tickets zur Unterstützung der Eigenproduktionen des Theaters erworben werden, für die zumeist freischaffende Künstlerinnen und Künstler engagiert werden.

Das Theater Gütersloh dankt der Stadtbibliothek Gütersloh, der Pension „Schimanski“ sowie insbesondere Theo und dem Team der „Alten Heuwaage“ für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Zu den Biografien der Mitwirkenden

Heimschulung - 7 Zeugnisse

Eine YouTube Mini-Serie von Tilman Rammstedt

Zu den einzelnen Folgen

Idee und Realisation: Christian Schäfer | Dramaturgische Unterstützung: Ilka Zänger | Videobearbeitung: Kai Uwe Oesterhelweg und Marwin Gansauge | Tonbearbeitung: Henning Strandt | Titelsong: Kim Efert

Es spielen: Stephanie Schadeweg, Lucie Mackert & Peter Fischer, Florian Hacke, Christine Diensberg, Björn Jung, Klara Deutschmann & Edgar Eckert, Fabian Baumgarten

Sieben Eltern legen ihre „Heimschulungs-Zeugnisse“ ab: Erschütternde Berichte vom ständigen Springen zwischen Schulkinderbetreuung und Homeoffice, zwischen Innenwinkelberechnung bei Dreiecken, WLAN-Router-Neustart, Zoom-Konferenz-Verwechslungen, Sexualkundenachhilfe, während gleichzeitig das Mittagessen anbrennt und nicht einmal das Daydrinking noch hilft.

Der Autor der Zeugnisse, Bachmann-Preisträger Tilman Rammstedt, konnte als Vater eines schulpflichtigen Kindes aus dem Vollen schöpfen. Die neun beteiligten Schauspielerinnen und Schauspieler zeichneten ihre Szenen zuhause mit dem dort vorhandenen Equipment auf. Den Titelsong komponierte der Detmolder Gitarrist Kim Efert. Initiiert wurde die Produktion von Christian Schäfer, der als Künstlerischer Leiter über verschiedenste elektronische Kommunikationswege koordinierte und inszenatorisch zur Seite stand. Die Videobearbeitung übernahmen erneut die jungen Gütersloher Filmemacher Marwin Ganzauge und Kai Uwe Oesterhelweg, die Tonbearbeitung Henning Strandt.

Der Zugriff auf die zwischen vier und neun Minuten langen Folgen ist kostenlos. Es besteht jedoch die Möglichkeit, virtuelle Tickets für einen Preis nach Wahl zu erwerben. Mit diesen Einnahmen werden die Eigenproduktionen des Theaters Gütersloh unterstützt, in denen zumeist freischaffende Künstlerinnen und Künstler engagiert sind.

Zu den Biografien der Mitwirkenden

Das Theater träumt

Digitale Uraufführung | Theater Gütersloh

Zum Film

Idee, Realisation und Regie: Christian Schäfer | Regie-, Dramaturgie- und Produktionsassistenz: Ilka Zänger | Video-Produktion: Marwin Gansauge und Kai Uwe Oesterhelweg | Ton: Marek Lück, Henning Strandt | Tonbearbeitung: Henning Strandt | Musik: Miriam Berger, Mario Neumann

Texte: Nora Gomringer, Tilman Rammstedt, Moritz Rinke, Lisa Sommerfeldt, Miroslava Svolikova, Theresia Walser, Joachim Zelter

Es spielen: Miriam Berger, Christine Diensberg, Andreas Ksienzyk, Christiane Hagedorn, Mario Neumann sowie Brausepöter, Sigmund Bothmann, Kieran Carrel, Kim Efert, Annika Hofgesang, Peter Kreutz und Sven Pollkötter

Mit „DAS THEATER TRÄUMT“ soll das Theater in der Fiktion eines YouTube-Films zum Leben erweckt werden – eine digital ausgedrückte Sehnsucht nach der analogen Begegnung. Der Künstlerische Leiter Christian Schäfer versammelt namhafte Dramatiker*innen, die in kurzen humorvoll-poetischen Szenen über das Theater (in Zeiten der Krise) reflektieren. Dabei verleihen sie den wie Chimäre erscheinenden Theatermenschen und nicht zuletzt dem Theater selbst eine Stimme. Ein junges Paar kommt an einem ganz gewöhnlichen Abend in Zeiten von Corona am geschlossenen Theater vorbei. Wie von einem unsichtbaren Puppenspieler gezogen, wird es hineingeführt und vom Gebäude verschluckt. Was folgt ist ein nächtlicher Trip durch das schlafende Haus und die Träume, die es träumt. Doch träumt es tatsächlich selbst oder wird es geträumt…? Im Traum ist es jedenfalls kein sinnberaubtes Gebäude mehr. Im Traum ist das Theater voller Leben, voller Worte und Musik. Auf allen Bühnen und Ebenen verändert es spielend seine Besucher. Das Theater Gütersloh möchte mit der Produktion auch weiterhin „Arbeitgeber“ für die mit ihm verbundenen zumeist freischaffenden Künstler*innen sein und seiner ursprünglichen Aufgabe, ein Kulturprogramm für die Bevölkerung zu bieten, nachkommen. Alle Beteiligten werden vergütet. „Theaterleiter Christian Schäfer legt eine bezaubernde dritte Eigenproduktion vor.

(...)"Das Traumstück bietet 60 Minuten Wahrheit über das Theater. Verführerisch. Ein angenehmes Pflichtprogramm für Theaterfreunde, ein angenehmes Angebot für alle, die es werden wollen.“ Neue Westfälische
„In seiner jüngsten Online Produktion, dem dritten „Wir lassen-uns-von-Corona-nicht-unterkriegen“-Projekt, nimmt Theaterleiter und Regisseur Christian Schäfer die Zuschauer mit auf eine ebenso spannende wie poetische, eine ebenso gespenstische wie verblüffende Reise in das geheimnisvolle Reich zwischen Orchestergraben und Bühnenhimmel. (…) Unbedingt ansehen!“ Die Glocke

Konferenz der Kuscheltiere

Digitale Uraufführung | Theater Gütersloh

Für kleine und große Menschen ab 7 Jahren. Zum Film

Regie: Christian Schäfer | Video: Marwin Gansauge, Kai Uwe Oesterhelweg | Musik: Miriam Berger

Es spielen: Das Helmi, Figurentheater Marie Bretschneider, Figurentheater Tübingen, Nikolaus Habjan, Florian Hacke, Krokodil Theater, Lucie Mackert, Theater Zitadelle, Jochen Vahle (Randale), Nicole Weißbrodt und Wolfgang Müller

Das Leben der Menschen in Zeiten der Krise spielt sich hauptsächlich in den eigenen vier Wänden ab, die Kommunikation nach außen vermehrt in Telefon- und Videokonferenzen. All das ist ungewohnt. Beobachtet werden die Menschen dabei von einer ganz eigenen Spezies, für die sich das Dasein ebenfalls grundlegend verändert hat: Kuscheltiere, Puppen, Fantasiefiguren. Sie suchen ihre ganz eigenen Wege, um der Situation beizukommen. Unter ihnen nicht wenige, die beruflich mit dem Theater zu tun haben. All jene lässt das Theater Gütersloh in der „Konferenz der Kuscheltiere“ zu Wort kommen. Als Programmbühne, die alle Sparten zeigt, steht das Theater Gütersloh in enger Verbindung mit freischaffenden Figurentheaterspieler*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen von nah und fern. Für die „Konferenz der Kuscheltiere“ konnte Regisseur und Künstlerischer Leiter Christian Schäfer innerhalb kürzester Zeit elf angesehene Künstler*innen/Ensembles gewinnen, die über ihre Figuren eine ebenso humorvolle wie aufmunternde Auseinandersetzung mit der derzeitigen Situation entwickeln. (...) "Pointiert zusammengeschnittene Wort- und Spielbeiträge....kurzweilige 20 Minuten...Ein großer Spaß nicht nur für Kleine.“ Neue Westfälische

Das Theater freut sich über die Unterstützung durch das Kultursekretariat NRW, Gütersloh, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Corona zu zweit von Joachim Zelter

Digitale Uraufführung | Theater Gütersloh

Zum Film

Regie: Christian Schäfer | Musik: Miriam Berger | Kamera und Videoproduktion: Marwin Gansauge, Kai Uwe Oesterhelweg | Kamera:Christine Diensberg, Fabian Baumgarten | Bearbeitung Ton: Henning Strandt

Es spielen: Christine Diensberg und Fabian Baumgarten und als Gäste - freischaffende Beteiligte bisheriger Theater Gütersloh-Eigenproduktionen: Christiane Hagedorn, Lucie Mackert, Anna Sun Barthold-Torpai, Thommie Bayer, Ali Berber Kim Efert, Shawn Grocott, Svavar Knútur, Johannes Kram, Andreas Ksienzyk, Ingolf Lück, Thomas Maos, Tilman Rammstedt, Roman Roth, Joachim Zelter

„Corona zu zweit“ zeigt eine tragikomische Begegnung zweier Menschen in Corona-Zeiten, auf sich zurückgeworfen in ihrer häuslichen Umgebung. Rita findet ihren neuen Nachbarn hinreißend schön. Doch wie kann sie seine Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie hat eine grandiose Idee. Sie ist so durschlagend gut, dass ihr Nachbar schon nach kurzer Zeit an ihrer Tür steht und klingelt. So entfaltet sich ein wahnwitziges Kammerspiel, während um sie herum das Coronavirus das Land zunehmend in einen surrealen Ausnahmezustand versetzt, in welchem Liebe und Tod sich immer näherkommen.

„Ein kurzweiliges Kaleidoskop all jener Wünsche, Sehnsüchte und Ängste, die die Krise aktuell hervorbringt“ Die Glocke
"Ein starkes Lebenszeichen“ Neue Westfälische
"Ein doppelbödiges Spiel um Liebe und Krankheit“ kulturkenner.de
„Die erste Uraufführung nach dem Lockdown“ Nachtkritik.de

Wir freuen uns über Spenden für den Förderverein Theater in Gütersloh e. V. unter dem Betreff "Corona zu zweit", der das Projekt unterstützt hat.