Die drei Musketiere

Nach Alexandre Dumas
In einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini

Residenztheater, München, Übernahme der Inszenierung des Theater Basel

Regie, Bühne und Musik: Antonio Latella, Kostüme: Simona D'Amico, Choreografie und Kampftraining: Francesco Manetti
Es spielen Vincent Glander, Nicola Mastroberardino, Max Rothbart / Elias Eilinghoff, Michael Wächter

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel „Einer für alle, alle für einen“ mathematisch erklären? Wer ist eigentlich „der eine“? Und wer sind überhaupt „alle“? Sie verwandeln sich in ihre eigenen Diener und Pferde, stellen Dumas’ Geschichte nach – und vor allem infrage. Die Musketiere kämpfen um Leib und Leben, die Schauspieler spielen sich um Kopf und Kragen.

In seinem 1844 veröffentlichten Abenteuerroman „Die drei Musketiere“ konfrontiert uns Alexandre Dumas mit einigen literarischen Unstimmigkeiten, die der italienische Regisseur Antonio Latella, seit 2017 Theaterintendant der Biennale Venedig, zum Anlass nimmt, ein Duell mit dem Stoff auszutragen. In der Tradition der Commedia dell’Arte fordern die Schauspieler ihn mit Worten, Waffen und viel italienischer Anarchie zum Kampf. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Inszenierung wurde in die erweiterte Auswahl für das 57. Berliner Theatertreffen 2020 gewählt.

„Dieser Abend, an dem natürlich irgendwann auch die Degen klirren, ist ein Riesenspaß. […] Am Ende werden die vier begeistert gefeiert.“ (Süddeutsche Zeitung)

Mit Unterstützung der Reinhart-Müller-Stiftung für Kultur und Denkmalschutz unter dem Dach der