Donna Juanita

Opera buffa von Franz von Suppè, Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée

Theater Osnabrück

Musikalische Leitung: Daniel Inbal, Regie: Felix Schrödinger, Bühne, Kostüme: Pascal Seibicke, Choreinstudierung: Sierd Quarré, Dramaturgie: Christoph Lang

Er gilt als der Erfinder der Wiener Operette, der mit Werken wie „Boccaccio“ oder „Die schöne Galathee“ unsterbliche Meisterwerke dieser Gattung schuf: der Komponist Franz von Suppè. Das Theater Osnabrück präsentiert nun eine Neuentdeckung des populären Tonsetzers. War seine „Donna Juanita“ zu Lebzeiten noch ein umjubelter Erfolg, geriet die Operette im 20. Jahrhundert in Vergessenheit.

Dabei ist das Stück musikalisch wie inhaltlich überaus reizvoll. Die Handlung spielt im spanischen San Sebastián. Die Stadt wird von den Engländern besetzt, mit denen der Alkalde (Bürgermeister) auch sympathisiert. Das Volk lehnt die Engländer jedoch ab und hofft auf Englands Erzfeind Frankreich, der ebenfalls Truppen in der Region stationiert hat. Die junge Spanierin Petrita verliebt sich in den französischen Offizier Gaston. Dessen Bruder René verkleidet sich als Frau und stiftet allerlei Verwirrung. Als Donna Juanita gelingt es René schließlich, entscheidende Informationen über die Engländer zu erlangen und so die Stadt in die Hände der Franzosen zu geben.

Regisseur Felix Schrödinger, der in Gütersloh zuletzt mit seiner Inszenierung von „La fille du régiment“ vertreten war, verspricht einen intelligent-unterhaltsamen Operettenabend.