Extrem laut und unglaublich nah

Schauspiel nach dem Roman von Jonathan Safran Foer

Burghofbühne Dinslaken

Regie: Mirko Schombert, Bühne und Kostüme: Jörg Zysik, Musik: Jan Exner, Dramaturgie: Nadja Blank

Oskar Schell ist Denker, Astronom, Erfinder und Pazifist. Er sammelt die sonderbarsten Dinge und schreibt regelmäßig in sein Was-ich-schon-alleserlebt-habe-Album. Der letzte Eintrag gilt seinem Vater, der während der Anschläge auf das World Trade Center starb. Danach war nichts mehr wie vorher: die hinterlassenen Botschaften des Vaters auf dem Anrufbeantworter, versteckt im Kleiderschrank, die verwaiste Wohnung, die Mutter, die sich immer sorgt. Und dann findet Oskar bei den Sachen seines Vaters einen Schlüssel in einem Briefumschlag, beschriftet mit dem Wort „Black“. Oskar will das passende Schloss zum Schlüssel finden, um dessen Geheimnis zu lüften. Doch es gibt laut Oskars Berechnungen in New York 9 Mio. Menschen und circa 162 Mio. mögliche Schlösser für diesen Schlüssel. Eine Suche beginnt, bei der Oskar auf unterschiedlichste Menschen und ihre Geschichten trifft.

„Extrem laut und unglaublich nah“ ist die Geschichte einer Suche nach den verschiedenen Facetten des Lebens, eine Sinnsuche und ein berührendes Familienporträt.Jonathan Safran Foer schrieb 2005 einen Erfolgsroman, der zu den 50 wichtigsten Romanen unserer Zeit gezählt wird. Die Inszenierung gewann den Publikumspreis beim NRW-Theatertreffen 2019.