Früchte des Zorns

Schauspiel nach dem Roman von John Steinbeck von Frank Galati
Deutsch von Gottfried Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Staatsschauspiel Dresden

Regie: Mina Salehpour, Bühne: Andrea Wagner, Kostüme: Maria Anderski, Musik: Sandro Tajouri

Eine große Dürre hat ihre Lebensgrundlage zerstört. Der Pachtzins kann nicht mehr bezahlt werden und die Familie Joad entschließt sich zu einer Reise ins Ungewisse: Tausende Kilometer reisen sie mit wenig mehr, als sie am Leib tragen, einmal quer durch die Wüste einer verheißungsvollen Zukunft entgegen. In Kalifornien, so hat man gehört, gebe es Arbeit, Wohlstand und die Hoffnung auf ein besseres Leben, ein kleines Glück. Doch mit jedem Schritt in Richtung des gelobten Landes wachsen Entbehrung, Ausbeutung und Anfeindung. Die Familie bricht auseinander und verliert sich in einer enttäuschten Schicksalsgemeinschaft von Einwanderern, in der die Früchte des Zorns reifen. John Steinbeck schilderte bereits 1939 eindrücklich die Folgen von Großer Depression, Monokultur und Missernten in den Vereinigten Staaten. Die Resonanz war immens: Gegendarstellungen wurden geschrieben, Verbote angestrebt, der Autor als Volksverhetzer diffamiert. 1940 wurde „Früchte des Zorns“ mit  dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, 1962 erhielt Steinbeck den Literaturnobelpreis.

„Ein Meisterwerk. Mina Salehpour hat der Textvorlage so viel Raum gelassen, dass ‚Früchte des Zorns‘ zu einer ebenso ruhigen wie bewegenden, einer wirklich großen theatralen Erzählung werden konnte.“ (Sächsische Zeitung)

„Eine große Aufführung.“ (Deutschlandfunk Kultur)