Nordwestdeutsche Philharmonie | Jonathon Heyward | Benedict Kloeckner

Hector Berlioz (1803–1869) | Rob Roy oder Le Roi Lear
Joseph Haydn (1732–1809) | Cellokonzert C-Dur
Dimitri Schostakowitsch (1906–1975) | Sinfonie Nr. 6 h-moll op. 54

Die auf das Leben des schottischen Volkshelden „Rob Roy“ anspielende Konzertouvertüre von Hector Berlioz ist seine unbekannteste: Das mindert nicht ihren Wert, denn instrumentatorisch ist sie gleichermaßen spektakulär wie die übrigen Ouvertüren des Franzosen. Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur fällt dagegen musikalisch gemäßigter aus. Aber es ist von hohem melodischem Reiz und cellistisch gesehen eine große Herausforderung. Die sechste Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch  dagegen fordert vor allem das Publikum. Denn Schostakowitsch stellt den Hörer hier vor mancherlei Rätsel: Depressive Momente und musikantischer Überschwang sind beide auf engstem Raum vereint. Die Faszination, die von dem 1939 uraufgeführten Werk ausgeht, ist trotzdem riesig.