The Shape of Trouble to come

Ein posthumanes Musiktheater

FARN. collective

Uraufführung

Regie: Tom Schneider, Dramaturgie: Tobias Staab, Georg Mellert, Musik: Sandro Tajouri, Moritz Bossmann, Bühne: Michael Graessner, Kostüme: Kathi Maurer, Licht und Video: Matthias Singer
Es spielen Sandra Hüller, Moritz Brossmann, Michael Graessner, Christoph Müller, Sandro Tajouri

Die Welt, wie wir sie kannten, ist am Ende. Aber ist für den Menschen in der Welt von morgen überhaupt noch Platz? Oder wäre es nicht längst an der Zeit, den Menschen als „Krone der Schöpfung“ aus dem Zentrum des Denkens zurücken? Diese und andere Fragen zur Zukunft der Welt stellt sich das „FARN. collective“ um Sandra Hüller und Tom Schneider, das bereits mit ihrer Adaption von „Bilder deiner großen Liebe“ (nach Wolfgang Herrndorf) erfolgreich international tourte. In dem Musiktheater-Projekt „The Shape of Trouble to come“ entwirft das „FARN. collective“ Perspektiven für eine Zukunft, in der neue Gemeinschaften zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen möglich sind. In den Ruinen des Kapitalismus träumen Sandra Hüller und Christoph Müller gemeinsam von einer Welt, in der sich die Menschen wieder als Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs begreifen. In eigens geschriebenen Liedern besingen sie künftige Lebensformen. Sie rezitieren Texte von Donna Haraway und tanzen auf den Überresten des Anthropozäns. Das „FARN. collective“ beschwört eine optimistische Zukunftsvision, von der aus das Zeitalter des Menschen wie eine ferne Erinnerung wirkt. The end is the beginning.

Eine Produktion von FARN. collective in Koproduktion mit dem Schauspiel Leipzig und dem Schauspielhaus Bochum, gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e. V., aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.