Forum Lied

„Ach, wenn er nur einmal nach mir früge, nach mir verlangte!“

Clara Schumann zum 200. Geburtstag. Eine Collage

Eine Veranstaltungsreihe der Musikschule für den Kreis Gütersloh e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theater Gütersloh

Festival "Forum Lied zwischen den Jahren"

Andreas Ksienzyk (Rezitation), Sandra Marks (Mezzosopran), Peter Kreutz (Klavier)

Clara Schumann war wohl die bedeutendste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Vor 200 Jahren wurde sie in Leipzig geboren, ihr Vater Friedrich Wieck förderte und forderte seine begabte Tochter in einem Ausmaße, dass sich die Mutter schließlich von ihrem Mann trennte und Clara beim Vater ließ. Der lang andauernde  Streit um die Heirat mit Robert Schumann führte später auch zum Zerwürfnis zwischen Vater und Tochter. Clara Schumann bekam sieben Kinder, konzertierte, komponierte, unterrichtete und kümmerte sich um die Verbreitung der Kompositionen Robert Schumanns, den sie um 40 Jahre überlebte.

Das Programm „Ach, wenn er nur einmal nach mir früge, nach mir verlangte!“ beleuchtet die zweieinhalb Jahre, die Robert Schumann getrennt von seiner Frau in der Nervenheilanstalt in Endenich bei Bonn verbrachte. Clara Schumann wurde in dieser Zeit besonders von Johannes Brahms und dem Geiger Joseph Joachim unterstützt. Während der Schauspieler Andreas Ksienzyk mit der Lesung aus Briefen, Nachrichten und Krankenakten wechselnd die Rollen der beiden Freunde, der behandelnden Ärzte und des Erzählers einnimmt, lassen Sandra Marks und Peter Kreutz Clara Schumann ausschließlich durch ihre Lieder zu Wort kommen. Ein inniges, berührendes Programm am vorletzten Abend des Clara-Schumann-Jahres.

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