Sensemann & Söhne

Tragikomödie von Jan Neumann und Ensemble

Koproduktion Nationaltheater Weimar und Staatstheater Mainz

Regie: Jan Neumann, Bühne: Matthias Werner, Kostüme: Nini von Selzam, Musik: Johannes Winde
Es spielen Anika Baumann, Sebastian Kowski, Max Landgrebe, Henner Momann, Isabel Tetzner

Wenn wir über den Tod nachdenken, dann besinnen wir uns lieber auf das Leben. Man möchte ihn ausklammern, wegradieren aus dem Dasein. Fieberhaft arbeiten Denkfabriken und Labore daran, das menschliche Leben zu verlängern. Aber noch ist jede Existenz endlich.

Im Mittelpunkt des Theaterabends stehen Personen, die alle durch den unspektakulären Tod der 81-jährigen Anne-Marie Schmidt beruflich in Anspruch genommen sind: ein Arzt, der den Totenschein ausfüllt; ein Beerdigungsunternehmer, der zwar mit seriöser Routine die Beerdigungsformalien einleitet, aber seiner Tochter die Antwort auf die persönliche Frage nach den letzten Dingen verweigert; seine Tochter, die den Vater für moderne Unternehmensführung begeistern will; ein Pfarrer, der um die eigene Glaubwürdigkeit ringt, um die Resilienz von Glauben in einer Welt, an der er täglich aufs Neue verzweifelt. Die Perspektiven auf den letzten Moment eines Menschen sind so verschieden wie die Menschen selbst – und sie entbehren auch manchmal nicht der Komik.

„Ein Stück über den Tod und über alle, die mit ihm zu tun haben. Das klingt, gerade derzeit, fordernd und ein bisschen makaber. Es ist aber witzig und aufschlussreich. […] ‚Sensemann & Söhne‘ dürfte noch sehr viele Zuschauer begeistern.“ (FAZ)

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